Klein aber fein - koreanische Kosmetik aus Belgien (PR Sample)

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Heute möchte ich euch einen Shop aus Belgien vorstellen. Ehrlich gesagt, war ich bisher kein besonders grosser Fan von europäischen Shops, die koreanische Kosmetik anbieten. Die Produkte werden einfach etwas teurer angeboten, als wenn man sie direkt aus Korea bezieht. Nun wurde ich von Karine aus dem Shop Honeysu angefragt, ob ich ihren Shop vorstellen würde und nachdem ich ihn mir einmal genauer angesehen habe, möchte ich dies heute auch tun. Mir wurde hierfür ein Gutschein zur Verfügung gestellt, danke an dieser Stelle an Karine und Honeysu! 

Für mich gehört koreanische Kosmetik zum Alltag. Ich kenne die Marken, weiss oft welche Produkte wo zu finden sind. Es ist normal, ich interessiere mich dafür. Was ich dabei immer wieder vergesse, ist der Umstand, dass es viele Menschen gibt, die sich damit nicht auskennen. Für diese potentiellen koreanischen Kosmetik-Junkies ist es im ersten Moment schwer, sich zurecht zu finden und vor allem ist es schwer, über Ebay zu bestellen. 

Was mir an Honeysu nun sehr positiv aufgefallen ist, ist die relativ kleine Auswahl an Produkten. Ja genau, das ist eindeutig ein positiver Aspekt. Als ich mich das erste Mal für koreanische Skincare interessiert habe, war es die reinste Qual, das Richtige zu finden. Es ist einfach zu viel! Bei Honeysu kann man nicht viel falsch machen. Es hat einige wenige Marken mit ausgewählten Produkten. Sie werben für die besten Produkte der koreanischen Schönheit und vor allem auch für sichere Produkte. 
Ich habe mir die Produkte, die ich mir ausgesucht habe, einmal im Vergleich zu anderen Shops angesehen, damit ihr euch ein kleines Bild machen könnt. 

Die Missha The First Treatment Essence Intensive kostet im Honeysu Shop 39.90 Euro, Lieferkosten sind ab 50 Euro in ganz Europa gratis. Im Missha Deutschland Shop kostet es ebenfalls 39.90 Euro, hier gibt es ab 35 Euro gratis Lieferkosten. Auf TesterKorea bekommt man die Essence für 10 Euro weniger, bezahlt aber noch 7 Euro Lieferkosten, also insgesamt ca. 34 Euro. Auf Ebay bekommt man die Essence ebenfalls für ca. 23 Euro, was noch am günstigsten ist.

Die Whamisa Maske kostet bei Honeysu 7.50 Euro. Auf Testerkorea bekommt man diese schon für ca. 4.50 Euro inkl. Lieferkosten (je nach Gewicht, da man selten eine Maske alleine bestellt, wird das wohl auch um die 5-7 Euro sein). Auf Ebay bekommt man die Whamisa Masken übrigens nur zu einem ziemlichen Wucher von ca. 10 Euro.

Die Marke Cremorlab kannte ich bisher gar nicht und musste erst einmal schauen, wo man die überhaupt bekommt. Testerkorea hat die Masken ebenfalls im Sortiment, allerdings nur noch die 10er Packung für ca. 27 Euro (plus ca. 7 Euro Lieferkosten). Auf Honeysu kostet diese 4 Euro und auf Ebay findet ihr sie für ca. 4.50 Euro.

Im Vergleich zahlt man für die Missha Essence auf Honeysu doch am meisten, allerdings habe ich noch einige andere Produkte verglichen, unter anderem die Missha Super Auqa Ultra Waterfull Boosting Essence (zurzeit im Angebot für 19.90 Euro), die im Missha Deutschland Shop 19.90 Euro kostet und auf Ebay ca. 21 Euro. Man sollte sich also vorher informieren, was sich denn nun am ehesten für einem selbst lohnt. Ich denke, dass sich Honeysu für gezielte Einkäufe anbietet, besonders wenn man es über 50 Euro Einkaufswert schafft und somit die gratis Lieferkosten nutzen kann.
Wie gesagt, für Neulinge auf dem Gebiet der koreanischen Kosmetik finde ich Honeysu eine gute Anlaufstelle. Kleine Übersicht, nur ausgewählte Produkte, ein netter und zuvorkommender Support und vor allem eine übersichtliche und benutzerfreundliche Homepage. Veteranen im koreanischen Skincarehimmel dürften hierbei wohl etwas unterfordert sein und über manche Preise den Kopf schütteln. Aber kommen wir nun einmal zum wichtigsten Teil dieses Postes, den Produkten selbst.
Whamisa Organic Seeds & Rice Fermented Hydrogel Sheet Mask:
Von dieser Traummaske hatte ich bereits einmal die Flowers & Aloe Vera Version. Bisher war diese eine Sheet Mask die Beste, die ich jemals hatte. Im Vergleich zu anderen Sheets Mask, ist sie aber ziemlich teuer und das leider in allen Shops. Das Geheimnis dieser Masken sind die fermentierten Inhaltsstoffe, die übrigens zu 95% biologisch sind.

Die Reismaske soll die Haut elastischer machen und rehydrieren. Zudem beruhigt sie trockene und gestresste Haut. Die genauen Inhaltsstoffe findet ihr auf Cosdna.

Wie im Titel schon erwähnt, handelt es sich nicht direkt um Tuchmasken, sondern um sogenannte Hydrogel Masken. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man das nun richtig beschreibt. Sie fühlen sich wie nasser und kalter Wackelpudding an und sehen auch so aus. 
Die Maske besteht aus zwei glitschigen Teilen, die sich nicht ganz so einfach aufkleben lassen. Sitzt das Ganze erst einmal, kann es auch einmal vorkommen, dass die Teile gerne wieder runterrutschen. Das erste Mal mit einer solchen Maske, habe ich im Liegen verbracht, das zweite Mal hat sie überraschend gut gehalten.

Einziger Kritikpunkt ist der Geruch. Es riecht ein bisschen wie Getreide, welches zu lange rumgelegen ist. Er ist nicht extrem und in den 20 Minuten auch akzeptabel, aber ich hatte eindeutig schon besser beduftete Masken.
Das Ergebnis ist toll! Meine Haut war sehr gut mit Feuchtigkeit versorgt, hat sich prall angefühlt und sah auch so auch. Dieses Ergebnis verschwand dann auch nicht mit der nächsten Wasserladung in meinem Gesicht, sondern blieb doch noch ein paar Tage bestehen. Wie gesagt, ich liebe diese Whamisa Masken und ab und an gönnt man sich diesen Sheet Mask-Luxus doch gerne.
Missha The First Treatment Essence Intensive:
Diese Essence gehört zu einer der beliebsten Essencen in Korea. Sie wird unter anderem auch mit der Essence der Marke SKII verglichen, welche sich ebenfalls einer enormen Beliebtheit erfreut, allerdings um einiges mehr kostet. Natürlich war ich nun selbst auch sehr gespannt, was dieses Wunderwässerchen denn nun so kann. Die Inhaltsstoffe findet ihr hier im Missha-Shop.

Leider wird dieses gute Stück in einer Glasflasche geliefert, was ich nun als äusserst mühsam empfinde. Sie ist schwer, das Entsorgen ist nicht so einfach und man haut diese jedes Mal beim Abstellen irgendwo an.

Das Produkt kann nun auf zwei verschiedene Arten aufgetragen werden. Entweder direkt mit den Händen, was sich bei der sehr flüssigen Konsistenz nicht gerade anbietet oder aber mit einem Wattepad. Ich habe beides ausprobiert und bin bei der Handversion hängen geblieben. Ich hatte so einfach das Gefühl, dass das Produkt besser aufgenommen wird.

Meine Haut ist momentan in einem guten Zustand (Wuhu!), sie ist nur etwas dehydriert, sieht aber ansonsten ziemlich sauber aus. Das ist hierbei nun auch das Problem, denn die Essence hatte bei mir keine wirklich weltbewegende Veränderung hervorgerufen. Meine Haut nimmt das Wässerchen sehr gut auf. Ich hatte keinerlei Reaktionen oder Irritationen. Allerdings finde ich die Feuchtigkeit bei meiner trockenen Haut zu wenig.
Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll. Meine Haut sah gut aus, bevor ich die Essence verwendet habe und sieht auch mit der Essence gut aus, also könnte man dafür einen Pluspunkt geben. Wenn man genau hinsieht, dann wirkt mein Hautbild auf jeden Fall noch etwas feiner, nachdem ich die Essence verwendet habe. Allerdings fehlt mir hier ein Pushup-Effekt und ich hätte mir ein noch etwas pralleres Ergebnis gewünscht. Mir fehlt hier aber auch die Feuchtigkeit. Da ich eigentlich relativ wenig Produkte verwenden will, wäre das nun natürlich ein Grund, die Essence nicht nachzukaufen. Allerdings möchte ich erst einmal noch einen Langzeittest starten, da ich die Essence nun gerade erst einmal zweieinhalb Wochen in Gebrauch habe. Vielleicht kommt es in der Langzeitphase ja noch zu einem solchen Highlight, dass ich die Essence nie mehr missen möchte.
Cremorlabo Herb Tea Blemish Minus Calming Mask:
In letzter Zeit verwende ich sehr viele Sheet Masks. Ich habe einfach gemerkt, dass meine Haut dadurch gut genährt wird und auch gesünder aussieht. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass ich mir zwei Tuchmasken ausgesucht habe. Die Marke Cremorlab kannte ich bisher gar nicht. Mir gefällt aber dieses Rosa der schlichten Verpackung sehr gut und rein von der Beschreibung her, spricht mich die Maske ebenso an.

Die Maske hat beruhigende, hydrierende und pflegende Eigenschaften. Sie soll gegen Rötungen helfen und die Haut und Irritationen vermindern. Da ich ziemlich sensible Haut habe, erhoffe ich mir natürlich hierbei nun einiges. Nebst Schwarztee, Kamille, Aloe Vera, Magnolie und Pfingstrosenextrakt findet ihr die genauen Inhaltsstoffe wie immer auf Cosdna.

Die Maske ist sehr fein, besteht zu 100% aus Baumwolle und riecht sehr angenehm, auch bereits wenn man sie aus der Verpackung nimmt. Das Anbringen ist trotz des dünnen Materials sehr einfach und sie sitzt einfach perfekt! Man kann damit sogar reden, ohne dass sich alles verzieht.
Während den ganzen 20 Minuten, in denen ich die Maske drauf hatte, hat meine Haut leicht gebrannt. Es war keineswegs ein unangenehmes Brennen, sondern einfach ein vorhandenes Gefühl. Nach den ca. 20 Minuten habe ich die Maske abgenommen und es waren keinerlei Irritationen oder Rötungen zu sehen. Ich bin nicht sicher, ob meine zurzeit sehr trockene Haut einfach auf diese Feuchtigkeitsbombe reagiert hat oder aber ob ein Wirkstoff vielleicht nicht ganz so bekömmlich war. Aber sei’s drum, meine Haut hatte keinerlei unangenehmer Nebenerscheinungen. Sie fühlte sich praller an und leichte Rötungen z.B. um die Nase herum oder bei ehemaligen Pickelchen am Kinn, waren gemildert. 
Es gab noch eine weitere Maske dazu, die man ab einem gewissen Bestellwert gratis erhalten hat. Es handelt sich hierbei um die Whamisa Organic Sea Kelp Facial Sheet Mask von der ich bisher auch nur Gutes gelesen habe. Getestet habe ich sie selbst noch nicht, werde aber einen separaten Post dazu machen, wenn es soweit ist.

Wie steht ihr zu europäischen Shops für koreanische Kosmetik? Habt ihr bereits aus einem solchen etwas bestellt und kennt Honeysu vielleicht sogar schon?


*PR-Sample-Post, die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Etude House My Beauty Tool Oil Control Paper Pact

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Blotting Papers, eines dieser Beauty Tools, von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich nicht mehr ohne aus dem Haus gehen würde.
Ich kannte die Blotting Papers zwar schon eine Weile, aber mein Glaube daran war eher etwas eingeschränkt und ich konnte mir nicht vorstellen, sowas zu verwenden. Meine Freundin Xin hat mich dann allerdings einmal danach gefragt, wieso ich nicht einfach ein Blotting Paper verwende, als ich mich darüber beschwert habe, dass meine Stirn glänzt. Wie es der Zufall so will, bekam ich mit einer meiner koreanischen Bestellungen ein solches Gratissamplepäckchen von Blotting Paper zugeschickt und bin seither Feuer und Flamme dafür. (Dieses Sample war eine Beilage vom Shop Jolse) 
Was sind Blotting Papers überhaupt? Dieses backpapierähnliche Material gibt es auch unter dem Namen Oil Controll Paper. Blotting Paper ist dazu da, überflüssigen Talg von der Haut zu saugen und somit die Haut von zu viel Glanz zu befreien, ohne dabei das Make up zu zerstören. Auf der anderen Seite kann man es aber auch dazu verwenden Schweiss abzutupfen. Soweit ich das mitbekommen habe, gibt es verschieden dickes Papier. Je dicker das Papier, umso stärker die Saugkraft. Einen sehr spannenden und informativen Beitrag zum Thema Blotting Paper findet ihr übrigens auf Beautyjagd.

Anfängerfehler und was man daraus lernt: Was vermutlich nicht gerade wenige falsch machen, ist die korrekte Anwendung dieses Papiers. Ich habe mir schlauerweise keine Anleitung durchgelesen und habe mein Gesicht einfach damit abgewischt. Irgendwann kam ich dann doch auf die geniale Idee einmal ein Review durchzulesen und der Witz hinter der Geschichte ist ja, dass man das Papier über die Haut tupfen soll und nicht wischen. So bleibt jede Foundation, BB Cream oder Highlighter da, wo sie hingehören. Zudem wird das Gesicht eindeutig weniger rot, wenn man tupft und nicht wie Schmirgelpapier drüber fährt.. *hust*
Da nun meine ersten beiden Gratispackungen sich langsam aber sicher geleert haben, musste ein Ersatz her. Die Auswahl an passenden Papierchen ist riesig! Es gibt sie in allen Verpackungsdesigns, Preisklassen und sogar mit oder ohne Applikator. Es gibt übrigens auch in Deutschland/Schweiz welche zu kaufen, man muss dazu also nicht auf Ebay zurückgreifen. (Müller und dm dürften welche haben). Ich habe mich für die koreanische Marke Etude House entschieden, die nebst einer stabilen Verpackung auch noch einen Applikator anbietet.

Der Applikator ist ein kleines Watteschwämmchen mit einem feinen Klebestreifen auf der Vorderseite. Mit diesem kann man das Papier ganz einfach aufkleben und sich so übers Gesicht tupfen. Die Wirkung unterscheidet sich nicht von meinen anderen Blotting Papers, die ich hatte. Beide funktionieren sehr gut und meine Haut glänzt weniger. Die Etude House Papers sind etwas dicker als die, welche ich von Jolse hatte. Rein vom Ergebnis her, bin ich aber mit beiden sehr zufrieden.
Manchmal ist es  doch einfach so, dass man Dingen erst eine Chance geben muss, bevor man sie verteufelt. Blotting Papers sind bei mir derzeit nicht mehr wegzudenken und gerade im Sommer, sind sie auch sehr praktisch um den Schweiss im Gesicht aufzusaugen. Da es sie in allen möglichen Grössen gibt, sind sie auch super praktisch für die Handtasche und es gibt teilweise sogar Nachfüllpackungen, wie bei meiner Etude House Version, welche ich übrigens auf Ebay gekauft habe.

Kanntet ihr diese einfache Wunderwaffe gegen fettige Haut bereits? Welche ist hierbei eure bevorzugte Marke?

All about lips #10 - die Tints, die eigentlich hätten Rot sein sollen

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Hier sind sie nun endlich, meine drei neuen Liptints, die eigentlich hätten Rot sein sollen. Ich habe vor einer halben Ewigkeit einmal auf Twitter darüber berichtet, allerdings hat dieser Post nun etwas auf sich warten lassen. Bei der Durchsicht meines Liptintbestandes fiel mir eines schönen Tages auf, dass ich eindeutig zu wenige rote Tints habe. Ich habe mich somit auf die Suche nach eben solchen gemacht und habe drei vielversprechende Exemplare gefunden, nur haben mir auf den Pressebilder die nicht-roten Farbtöne dann viel besser gefallen und so wurden es drei Tints, von der keine wirklich rot ist.
Ich mag orangene Lippenfarben sehr gerne. Nicht dieses holländische Fussballtrikot-Orange, sondern eine etwas abgeflachtere Version, die schon fast ins Korallene abdriftet. Bei orangen Tints bin ich allerdings immer etwas kritisch und es braucht immer eine Weile, bis ich glücklich damit bin. Orange ist einfach eine schwierige Farbe, die durchaus nicht jedem steht.
Heute habe ich die Anschrift einmal etwas abgeändert, so findet ihr die jeweilige Bezeichnung, den Shop und den Preis der einzelnen Tints jeweils über dem ersten Foto der Tint.

Innisfree Vivid Rouge 10 Faded Rose:(Ebay-Shop sing-sing-girl $9.50)
Von diesen Tints hatte ich bereits einmal eine (*klick zum Post*), allerdings noch in der alten Verpackung, was auch schon wieder ein Weilchen her ist. Dieses Mal habe ich mich einmal mehr für eine etwas undefinierbare Farbe entschieden. Auf den Lippen wirkt sie schon fast etwas rötlich-coralig und in der Verpackung drin, sieht sie eher bräunlich aus. Aber sei's drum, schön ist sie allemal.
Auftragen lässt sie sich ganz gut, etwas erschwerter als die beiden anderen (nicht-roten) Tints. Sie deckt stärker und ist auch cremiger. Die Haltbarkeit ist hierbei aber die Beste, nur schon weil ein deutlicher altrosa Stain vorhanden ist, nachdem sich der grösste Teil der Farbe abgetragen hat.

Ich bin auch mit der zweiten Tint aus dieser Reihe sehr zufrieden. Das Auftragen kann am Anfang etwas tricky sein, aber sitzt die Farbe erst einmal an Ort und Stelle, ist sie wunderschön! Sie wird bestimmt nicht meine letzte Vivid Rouge Tint sein.
Skinfood Vita Color Lip Tint Oil CR01 Peach Syrup: (Ebay-Shop rubyruby76 $9.58)
Diese Oil-Tints kannte ich vorher noch nicht. Die Marke Skinfood hat aber in letzter Zeit sowieso etwas an Aufmerksamkeit eingebüsst und seit der Snoopy Kollektion, habe ich selten einmal Produkte davon näher betrachtet. Es handelt sich bei der Vita Color Tint um eine Oil Tint, ein leicht klebriges Etwas mit einem glänzenden Finish.
Die Tint lässt sich gut auftragen, ist nur minimal klebrig und hinterlässt ein schönes Ergebnis. Die Farbe gefällt mir unheimlich gut, auch wenn sie überhaupt nicht mehr so aussieht, wie in der Verpackung. Auf meinen Lippen wird sie doch sehr rosafarben. Die Haltbarkeit ist leider auch nicht gerade die Beste und es bleibt nur ein ganz dezenter Stain zurück.

Die Tint ist nett, aber kein Produkt ohne dass ich nicht mehr leben könnte. Sowieso habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass Oil Tints nicht gerade zu meinen Favoriten gehören. Ich mag es, wenn die Farbe von den Lippen aufgenommen wird und vor allem nicht mehr wirklich „spürbar“ ist. Dies ist bei Oil Tints leider nicht immer der Fall. Dafür hat man aber einen schönen Glanz auf den Lippen, wenn man denn darauf steht.
A’Pieu Kissable Stick CR01, SPF14 PA+: (Ebay-Shop RubyRuby76 für $7.06)
Bei diesen Tint Sticks würde ich mir ja am liebsten alle kaufen. Die Farben sind durchgehend sehr dezent, aber wunderschön. Zudem pflegen sie die Lippen gut und haben auch noch einen Sonnenschutz, zwar nur SPF14, aber immerhin etwas.
Auftragen lässt sich der Tint Stick sehr gut, auch ohne Spiegel und es ist ein Ding der Unmöglichkeit sich damit zu überschminken. Die Farbe wird kaum stärker sichtbar, egal wie viele Schichten man draufhaut. Leider ist aber auch hier die Haltbarkeit nicht gerade berauschend und erinnert eher an einen getönten Balm als an eine Liptint. Es kann hierbei aber auch an der Farbe liegen, die sich nur dezent von meiner normalen Lippenfarbe unterscheiden lässt. Auch hier verändert sich die Farbe auf den Lippen noch etwas und wird coraliger.

Trotz bescheidener Haltbarkeit ist die Tint eine meiner Favoriten. Ich mag die Handhabung, sie ist einfach aufzutragen, hat eine schöne, wenn auch etwas differente Farbe und einen Sonnenschutz. Auch hier würde ich mir zu gerne noch ein oder zwei Exemplare zulegen, auch wenn ich sie eher als farbigen Lipbalm sehe und weniger als eine Tint.

Kennt ihr eine der Tints? Ist euch sowas auch schon einmal passiert, ihr hattet eine Vorstellung, was ihr kaufen wollt und am Ende wurde es etwas ganz anderes?