World of Warcraft: Legion

// 4 Kommentare:
Tja, also eigentlich hätte dies nun ein Post über das neue World of Warcraft Addon werden sollen, aber die Erweiterung ist nun mittlerweile doch schon ein Weilchen draussen und die Spieler, die sich dafür interessieren, dürften schon fast alles entdeckt haben. Nun wird der Post also etwas abgeändert und soll meine Eindrücke, meine „Likes“ und „Dislikes“ zur Legion beinhalten. Dieser Post ist mit ziemlich viel nerdigem Jargon vollgestopft und ich entschuldige mich jetzt schon einmal bei allen nicht-Nerds. 

Auf dieses Addon habe ich mich so gefreut, wie ein Kind auf Schokoladenkuchen! Die ersten Bilder wurden angeschmachtet, die neusten Infos verschlungen und dann war es endlich soweit, die Invasion hat begonnen.
Ich spiele seit dem Release im 2005 World of Warcraft. Damals auf der Allianzseite mit verschiedenen Nachtelfen, wobei ich nie über Level 40 hinausgekommen bin (aber Hauptsache ich hatte ein Mount mit 40). Bei Burning Crusade habe ich zur Horde gewechselt, fand eine Gilde und wurde tatsächlich Level 70. Flugmounts wurden eingefügt, die Blutelfen eroberten mein Herz und die Scherbenwelt wurde erkundet. So ging es dann weiter, mit langen Pausen und eigentlich dem Ansinnen, nicht mehr zu spielen, was ich dann auch von Cataclysm bis Draenor gemacht habe. Trotz meiner Leidenschaft für Asien, habe ich Pandaria komplett ausgelassen, was ich heute ein kleines bisschen bereue (Pandarenphönix-Mount, ich traure um diese verpasste Gelegenheit).
Mit Draenor fand ich dann eine neue Gilde und mir hat das Addon unheimlich viel Spass gemacht. Auch wenn es wohl nicht sonderlich beliebt war, hatte ich doch meine Freude dran und habe es regelmässig gespielt, freute mich dann aber auf die Änderungen in Legion.

Verheerenden Inseln:
Wie in jedem Addon gab es nun auch hier wieder eine neue Welt zu erkunden. Es sind insgesamt fünf verschiedene Zonen, die belevelt werden wollen und ich kann euch sagen; WOW! Die neuen Zonen sind wunderschön! Die Gebiete liebevoll und detailreich. Die Mobs interessant, die Quest ausgefallen und machen Spass und es ist dabei sogar egal, ob man sie ein- oder sechsmal macht. Auch gibt es das eine oder andere Cinematic, das einem zum Staunen, Weinen und Lachen bringt. Daumen hoch dafür und danke Blizzard, dass ihr uns immer wieder überrascht.
Besonders toll finde ich ja auch den Umstand, dass Dalaran, die Stadt der Kirin Tor nun wieder als Hauptstadt fungiert und so Allianz und Horde, trotz unüberwindbaren Differenzen, wieder etwas näher zusammenbringt.
Die Klassen, Ordenshallen und Artefaktwaffe:
Die grösste Änderung war wohl das komplette Fehlen von neuen Waffen. Jede Klasse bekommt nun eine von insgesamt drei Artefaktwaffen, noch bevor man sich ins Gebiet ab Level 100 stürzt. Je nach Talentbaum ist es hierbei eine andere Waffe. So bekommt der Schattenpriester den Dolch Xal'atath, Klinge des schwarzen Imperiums - der übrigens weiblich ist und manchmal mit einem redet - während der Disziplinpriester den Stab Zorn des Lichts bekommen, nur um ein paar Beispiele zu kennen. Besonders schön finde ich ja den Bogen Thas'dorah der einst Alleria Windläufer gehört hat. Wer sich ein bisschen für die Lore von WoW interessiert, kennt sie bestimmt. (Schwester von Sylvanas, neuerdings Krieghäuptling und Anführerin der Untoten). Es ist hierbei aber etwas schade, dass man mit der jeweiligen Spezialisierung an diese eine Waffe gebunden ist. Ich als Tierherrschaftsjäger hätte zu gerne dieses Erbstück der Windläufer benutzt.
Um an diese epischen Waffen ranzukommen, braucht es jeweils eine kleine Quest, die man bestreiten muss. Jede Waffe muss dann gelevelt werden und so sammelt man während den Abenteuern jeweils Artefaktmacht, die man auf seine Waffe anwenden kann und mit ihr stärker wird. Was ich allerdings etwas zu bemängeln habe ist, dass man jede Waffe einzeln aufwerten muss. Wer also einen Heiler spielen will aber zum questen einen Shadow spielt, muss alles doppelt machen.

Ebenfalls neu sind die Ordenshallen. Jede Klasse hat einen eigenen Treffpunkt bekommen in dem man verschiedene Missionen, Quests und die Aufwertung der Waffen bekommt. Hier trifft man jeden Hintz und Kunz, die sich ebenfalls für die selbe Klasse entschieden haben, was manchmal zu einem ganz schönen Fullhouse führen kann. Auch diese Erneuerung begrüsse ich sehr, da es, besser als in der Garnison, nicht mehr so einsam ist in seinen eigenen vier Wänden. Negatives ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Auch die Klassen an sich haben einige Änderungen bekommen. Zu meinen Hauptklassen gehören Schattenpriester, Tierherrschaftsjäger und Gebrechenhexenmeister, von denen ich jeweils 2 auf 100 habe (3 Allis und 3 Hordler). Seit der Änderung in Legion spiele ich eigentlich am meisten den Priester. Ich mag die Spielweise sehr gerne, er macht Spass, egal ob beim Leveln oder in Instanzen. Meine liebste Klasse in Draenor war eigentlich der Gebrechenhexer. Mit den Änderungen konnte ich mit dem Hexer erst nicht wirklich viel anfangen, seit einer Weile spiele ich ihn nun allerdings wieder und ich habe ihn eindeutig vermisst! Er spielt sich nun zwar etwas anders, mit weniger Dots, aber es ist trotzdem immer noch herrlich und er ist beinahe unsterblich *höhö*. Meine Gebrechenhexerin, mit dem überaus klangvollen Namen Hekate ist nun seit kurzem (gestern) Level 110 geworden und ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich in Instanzen und Raids spielen lässt.
Instanzen und Raids:
Natürlich gibt es auch wieder einige neue Instanzen und zwei neue Raids. Bisher habe ich erst fünf von zehn Instanzen gemacht und noch keinen Raid, was daran liegt, das mein Equipment einfach noch zu schlecht ist. Ich kann hier also noch keinen wirklichen Bericht abliefern, der einem abschliessenden Urteil gerecht werden könnte.
Die Instanzen, die ich bisher von innen gesehen habe, bis auf das Auge Aszharas und die violette Festung, haben wir ganz gut gefallen. Die violette Festung ist mir einfach immer wieder etwas zu langweilig, was sie auch im Lichking-Addon schon  war und das Auge von Aszhara ist mir zu unübersichtlich und zu weitläufig. 

Berufe, Haustiere und Mounts:
Auch die Berufe haben ein kleines Update bekommen. Was mir hier direkt positiv aufgefallen ist, ist die völlige Ignoranz der Fähigkeitsstufen des Berufes. So hatte mein kleiner Gnom Schneiderei gerade einmal auf 650 und Verzauberung sogar erst auf 150 und dennoch konnte ich die neuen Rezepte bereits erlernen. Für diese bekommt man nun Quests. Man wird durch die ganze neue Welt gejagt um verschiedene Stofffetzen, NPCs oder andere Items aufzuspüren. Diese machen wieder mehr Spass, als das stupide Handwerken in Draenor. Auch ist es schwerer etwas zu bauen, da man mittlerweile mehr Material braucht. Gerade fürs Kochen sind nun doch zwei bis fünf Zutaten notwendig um überhaupt annähernd etwas Essbares zu zaubern.
Haustiere und Mounts gibt es ebenfalls wieder einige Neue. Mounts habe ich bisher noch keine gesammelt, wobei mir der Rattenhengst und der Llothienstreuner besonders gut gefallen. Haustiere habe ich aber doch einige von Quests und raren Mobs bekommen und sie sind einfach zauberhaft. Nur schon das fangbare Rehkitz aus Val’Sharah, das Aschenmauljunges oder der Mini-Elch vom Hochberg lassen Mädchen- und Sammlerherzen höher schlagen.
Bisher gefällt mir das Addon sehr gut und es ist wirklich spannend und auch erfreulich, wie es Blizzard immer wieder schafft, ihre Anhängerschaft bei Laune zu halten und sich seit 12 Jahren als eines der wenigen Spiele zu behaupten, für die man immer noch monatlich Gebühren bezahlt. Die Inhalte sind gut gemacht, man hat immer etwas zu tun und bekommt dafür eine schöne Story, langen Spielspass und ein ganz persönliches Abenteuer.


Kennt ihr Word of Warcraft? Habt ihr selbst auch schon gespielt oder kennt jemanden der es spielt?


A'Pieu x Rilakkuma Nail Polish Set

// 13 Kommentare:
Mit Rilakkuma bedruckter Sachen kommen bei mir immer sehr gut an. Der Bär, seine kleine Freundin Korilakkuma und Kanarienvogel Kiiroitori sind aber auch einfach so liebenswert. A'Pieu hat sich nun zur Aufgabe gemacht unsere Geldbeutel zu leeren und ihre neuste limitierte Kollektion mit eben jenen drei japanischen Niedlichkeiten zu bedrucken. Die erste Welle oder eher die ersten Produkte, die ich mir daraus zugelegt habe, findet ihr hier. Eigentlich hätten mir von den Verpackungen her so ziemlich alle Produkte gut gefallen, aber ein bisschen Selbstbeherrschung besitze ich dann doch noch und blieb fast stark. Nur das Nagellackset durfte noch mit, was bei dieser süssen Verpackung auch nicht verwunderlich ist oder?
Von den Farben her ist das Set eine echter Hingucker. Natürlich schöne Farben, keine ist wirklich übertrieben und sie gehen auch locker für den Alltag - na gut bis auf das Kanarienvogelgelb vielleicht, aber seit Final Fantasy 10 und Rikku's gelben Fingernägel bin ich auf jeden Fall ein Fan von Gelb.
Der Anfang vom Ende und meiner Unzufriedenheit mit diesem Set hat dann beim Lackieren angefangen. Ich bin da momentan etwas heikel und was sich nicht einfach und gut auftragen lässt, wird meistens ziemlich schnell aussortiert. Leider sind hierbei alle drei Lacke ziemlich mies zum Auftragen, was ich vor allem den Pinseln zuschreibe. Besonders Korilakkuma war hierbei extrem zickig und wurde sehr streifig, wenn die Farbe überhaupt auf dem Nagel blieb und nicht direkt vom Pinsel wieder mitgenommen wurde.
Bei einem zweiten Lackierversuch habe ich dann einfach einen Pinsel eines deutschen Essie-Lackes genommen und siehe da, die Lacke lassen sich doch ganz gut lackieren! Ideal ist es nicht, aber immerhin ein Anfang.

Die Nagelsticker sind auf den ersten Blick wirklich sehr süss, allerdings ist das Entfernen von der Unterlage alles andere als einfach. Ich habe 2 von 5 Korilakkuma-Gesichter kaputt gemacht. Der vierte Sticker hat dann ein Auge zu wenig gehabt also musste der fünfte Sticker noch herhalten um den Vierten wieder zu reparieren. Beim ersten Kleber hätte man ja noch sagen können, dass ich mich ungeschickt angestellt habe. Beim Dritten war es dann aber nicht mehr wirklich meine Schuld.
Ihr habt es vielleicht schon rausgehört, aber ich bin ziemlich enttäuscht von diesem Set. Die Farben sind schön und haben eine ordentliche Haltbarkeit. Aber zum Auftragen waren sie mit dem dazugehörigen Pinsel ein Graus. Jedes Mal einen anderen Pinsel nehmen geht zwar schon, ist aber auf Dauer auch ärgerlich und lädt nicht gerade dazu ein, die Lacke öfters hervorzukramen. Besonders enttäuscht bin ich aber von den Stickern. Süss sind sie auf jeden Fall, wenn man sie denn in einem Stück abziehen kann.

Gekauft habe ich das Set über Ebay bei diesem Händler für $14.29. 

Wie gefällt euch das Set? Seir ihr da auch so anspruchsvoll wie ich, was Lacke angeht?


Die Marke 3CE - Lippenprodukte

// 13 Kommentare:
Eine weitere Marke, die ich schon lange einmal testen wollte, es aber bisher einfach nicht geschafft habe etwas zu bestellen (diese ganzen LEs im 2016 haben einfach zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen^^), ist 3CE. Übersetzt nennt sie sich 3 Concept Eyes - was auch immer das bedeuten soll.
Genau wie die Marke Son & Park sind es auch hier die Lippenprodukte, die mich für sich eingenommen haben und so habe ich mir einmal zwei davon bestellt.

Zur Marke selbst kann ich auch nicht so viel sagen. Ich weiss nur, dass sie zu Stylenanda gehört, was glaube ich eine Kleidermarke ist. 3CE ist eher sehr schlicht verpackt, hat selten einmal sehr niedliche Verpackungen. Preislich bewegt sie sich in der etwas teureren Preisklasse. Nicht so teuer, wie z.B. Su:m37 oder Laneige, aber doch etwas mehr als Etude House oder Tonymoly.
Stylenanda 3ce Bebe Color Lip Balm, TesterKorea:
Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich schlussendlich nur wegen dieser einen Farbe schwach wurde und mir deshalb etwas bestellt habe. Insgesamt gibt es von den Bebe Color Lip Balms sieben verschiedene Farben, wobei ich mich nach den ersten Bildern auf Instagram unsterblich in Pepper verliebt habe. Dieses rostrote Etwas sah an dem Model einfach umwerfend aus.

Die nüchterne Wahrheit sieht dann aber etwas anders aus. Die Farbe ist nach wie vor schön, aber leider nicht so deckend, wie auf den Pressebildern. Auch war das Auftragen dank dieser etwas ungewöhnlichen dreieckigen Form ziemlich erschwert. Die Haltbarkeit war nun ebenfalls nicht die Beste, was mich nun hierbei nicht sonderlich stört.

Lohnt es sich dann überhaupt, einen solchen Balm zu kaufen? Also seien wir einmal ehrlich, der Balm ist okay, aber umgehauen hat er mich schlussendlich nicht. Ich benutze ihn nach wie vor gerne, was eigentlich nur an der Farbe liegt, denn wie gesagt, das Auftragen ist ziemlich mühsam. Ob man dafür ca. 11 Euro ausgeben möchte, muss wohl jeder selbst entscheiden.
Stylenanda 3CE Lip Marker, TesterKorea:
Ein weiteres Produkt, das schon etwas länger auf meiner Wunschliste stand, als der Lip Balm, ist einer der Lip Marker. Auch hier gibt es sieben unterschiedliche Farben und ich habe mich für Maroon Pink entschieden. Einen weiteren Lip Marker, von der Marke Code Glökolor habe ich euch einmal vor einer Weile vorgestellt.

Maroon Pink wirkt auf den Pressebilder wie ein Bordeauxrot mit Pinkeinschlag. Mir hat die Farbe unheimlich gut gefallen – überhaupt bin ich ein grosser Fan von solchen Farbtönen, nur leider stehen sie mir überhaupt nicht. So auch bei Maroon Pink. Die Farbe wird auf den Lippen etwas pinker als erwartet. Sie ist immer noch sehr schön, aber halt nicht ganz so, wie erwartet. Ich finde halt einfach auch, dass ich damit etwas kränklich aussehe.
Das Auftragen ist hierbei nun ebenfalls etwas erschwert, wobei ich glaube, dass dieser Umstand an diesen Lip Markern liegt. Bei dem Marker von Code Glökolor, hatte ich das selbe Problem.
Es ist hierbei wichtig, dass man relativ schnell arbeitet, da die Farbe doch ziemlich zackig von den Lippen aufgenommen wird und so nicht mehr verteilbar ist. Ich trage die Farbe jeweils am Innenrand meiner Lippe auf und verteile sie dann so, manchmal sogar mit den Fingern, wenn es zu langsam voran geht.

Die Haltbarkeit ist hierbei eine Wucht. Die Farbe hält wirklich sehr gut. Sie erinnert mich rein vom Ergebnis her sehr an eine Tint. Mit knapp 13 Euro will aber auch dieser Kauf gut überlegt sein. Meinen Segen bekommt sie allerdings, trotz etwas erschwertem Auftragen.
Also alles in allem bin ich mit beiden Produkten zufrieden, mit dem einen allerdings etwas weniger, als mit dem anderen. Immerhin haben beide eine tolle Farbe und die Pflege ist in Ordnung. Bei Pepper hätte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, da dieser auf den Pressebildern einfach mehr hergegeben hat, als es dann in Wahrheit war.

Kennt ihr die Marke 3CE? Wie gefallen euch die Produkte?