Double Cleansing

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Ein Trend aus Korea, den ich wirklich gerne mag und seit einer ganzen Weile selbst anwende, ist das Double-Cleansing. Früher war ich bei meiner Gesichtsreinigung eher etwas nachlässig. Meistens habe ich einfach Wasser verwendet und das wars. Da ich sensible und trockene Haut habe, ist es gerade bei Schaumreinigern oder Seifen nicht so einfach etwas zu finden, das ich wirklich vertrage und das auch noch genug Feuchtigkeit spendet. 
Seit ich mich für koreanische Kosmetik interessiere hat sich bei meiner Reinigungsroutine aber einiges getan. Ich habe neue Produkte ausprobiert und bin schlussendlich beim Double Cleansing gelandet. Koreanerinnen schwören auf diese Reinigungsmethode und es ist schon fast ein kleines Ritual, sich das Gesicht auf Art zu reinigen. 

Was ist Double-Cleansing überhaupt?
Beim doppelten Reinigen, wie man es so schön übersetzen könnte, geht es darum seine Haut zuerst mit einem milden Öl von Unreinheiten, Make up und Sonnencreme zu befreien und danach mit einem Schaumreiniger gründlich nach zu waschen.
Die jeweiligen Öle haben hier die Eigenschaft den Schmutz porentief zu entfernen. Zudem trocknen Ölreiniger die Haut nicht aus sondern pflegen diese noch zusätzlich. Der Ölreiniger wird auf das trockene Gesicht aufgetragen und ca. eine Minute einmassiert. Mit einer kleinen Menge Wasser wird das Öl emulgiert und nach einer weiteren Massage abgewaschen.
Nach diesem ersten öligen Schritt folgt die Reinigung mit einem Foam Cleanser um auch die letzten Reste von Schmutz, Schweiss und Sonnencreme komplett zu entfernen. Zudem entfernt dieser Schritt auch gleich allfällige Ölfilme. 
Bei mir hängt hier die Verträglichkeit stark mit dem Produkt zusammen. Manche vertrage ich unheimlich gut, andere fast gar nicht da sie einfach zu aggressiv sind oder Inhaltsstoffe haben die nicht für sensible Haut geeignet sind. Ich möchte euch nun ein paar Produkte vorstellen, die ich bereits einmal hatte oder aber die sich vielversprechend anhören, die aber von mir nicht/noch nicht gekauft und getestet wurden.
Die Reinigungsöle / Oil Cleanser:
Yuripibu Grante Oil Cleanser:
Das Yuripibu-Öl mit Grüntee habe ich auf dem Blog von Glow Recipe entdeckt und direkt bestellt. Leider kommt man an dieses Öl nicht so leicht ran und es war im Vergleich auch etwas teuer, aber dafür hält die riesige Verpackung auch sehr lange. Das Öl hat einen leichten Zitrusgeruch und es ist ein sehr öliges Öl. Es braucht nur ein bis zwei Pumpstösse für das ganze Gesicht und nach dem Abwaschen bleibt ein leicht öliger Film zurück. Mich stört das nicht weiter, da danach sowieso noch eine Grundreinigung mit dem Foam Cleanser kommt. Allerdings ist das Öl zur alleinigen Reinigung z.B. morgens somit keine Option, ausser euch stört der Film nicht.
Klairs Gentle Black Deep Cleansing Oil:
Dieses Öl von Klairs stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe es mir zugelegt, als das von Yuripibu endlich leer war. Es ist auch das Öl das ich aktuell verwende. Es hat einen ganz dezenten herbalen Geruch, der aber nicht wirklich stört. Auch hier verwende ich jeweils ein bis zwei Pumpstösse für das ganze Gesicht. Dieses Öl lässt sich unheimlich gut emulgieren und man hat wirklich ein absolut sauberes Gefühl. Auch dieses Öl ist eher etwas ölig, aber nicht so stark, wie das von Yuripibu.
Balea Reinigungsöl:
Dieses Öl kennen sicher einige von euch. Ich stand davor und musste es einfach mitnehmen. Die Verpackungsgrösse ist hier natürlich ein kleines Highlight. Es lässt sich wunderbar überall hin mitnehmen und ist somit für den Urlaub perfekt. Ich finde das Öl allerdings eher trocken und ich brauche doch fünf bis sechs Pumpstösse für ein wirklich sauberes Gesicht. Allerdings ist hier der Vorteil, dass die Haut nach dem Abwaschen nicht ölig ist. Somit verwende ich das Öl manchmal auch ohne Foam Cleanser morgens nach dem Aufstehen.
Weitere Öle habe ich bereits auf dem Blog vorgestellt, unter anderem das Öl von DHC, welches wirklich sehr gut war. Es ist ebenfalls eher ein trockenes Öl, man braucht aber nicht so viel Produkt für eine gute Reinigung.  
Zwei weitere Reinigungsöle habe ich euch in diesem Post vorgestellt. Das Banila Co Zero Balm ist immer noch nach wie vor ein sehr gehyptes Produkt und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es mir nicht auch nochmals nachkaufen soll. Anders als die flüssigen Öle ist das Banila Co Balm in einer festen Form und schmilzt erst mit der Berührung der Haut. Es gibt hier übrigens verschiedene Versionen davon. Ich hatte die für sensible Haut.
Das It’s Skin Rice Öl ist ebenfalls ein sehr angenehmes und gutes Öl, zu dem ich keine Kritikpunkte äussern kann.

Ein Öl, das ich bisher noch nicht selbst getestet habe, welches mich aber brennend interessieren würde ist das der Marke Whamisa. Whamisa ist sowieso eine sehr interessante Marke. Sie hat viele fermentierte Inhaltsstoffe die in Korea gerade sehr gehypte werden. Weitere Öle gibt es von Innisfree und auch Etude House hat  Cleansing Oils im Sortiment.
Wer lieber nicht in Asien bestellen möchte findet im dm das oben vorgestellte Balea Öl oder aber die Cleansing Butter von The Body Shop, zu welcher ihr bei Beauty Mango ein Review findet.


Die Schaumreiniger / Foam Cleanser:
Missha Super Aqua Refreshing Cleansing Foam:
Der Missha Cleanser ist derzeit mein aktueller Foam Cleanser. Ich mag ihn unheimlich gerne, da er leicht verträglich ist. Ich verwende ihn jeweils in Kombination mit meiner MIA 2, wobei er auch alleine seinen Job gut macht. Der Cleanser lässt sich gut aufschäumen und ist angenehm weich.
Er ist sehr gut verträglich und hinterlässt meine Haut sauber und durchfeuchtet. Ob ich ihn nachkaufen werde, weiss ich allerdings noch nicht, da es einige andere Cleanser gibt, die ich gerne noch ausprobieren würde.

su:m37 Miracle Rose Cleansing Stick:
Den Reinigungsstick von su:m37 habe ich mir ehrlich gesagt nur gekauft, weil er auf Testerkorea gerade im Angebot war. Ich finde die Marke su:m37 ein bisschen teuer und kaufe mir wirklich selten etwas davon. Nachdem dieser Stick aber so gehypte wurde, war das Sale-Angebot sehr verlockend. Ich habe den Stick gerade einmal eine Woche in Gebrauch und finde ich schrecklich. Meine Stirn und mein Kinn haben kleine, juckende und rote Pickel bekommen. Ein bisschen sah es aus, als hätte ich die Masern. Nachdem ich ihn angesetzt habe, verschwanden diese Pickel dann zum Glück relativ schnell. Ich werde vermutlich nicht noch einmal einen Versuch wagen, meine Haut scheint einfach zu sensible zu sein für diesen Stick. Wer sich dennoch dafür interessiert findet ein sehr ausführliches Review auf sugarpeaches loves.

Ein weiterer Cleanser, den ich einmal vorgestellt habe, ist der AHA/BHA Cleanser der Marke Hada Labo. Ich habe mir nach dem Review noch eine zweite Tube gekauft, die aber mittlerweile auch schon aufgebraucht ist. Meine Meinung zu diesem Cleanser hat sich nicht geändert, ich finde ihn gut und würde ihn auch wieder nachkaufen.
Ein weiteres Review gibt es zum Innisfree White Pore Facial Cleanser. Ich fand diesen ganz gut, allerdings war er bei mir ein bisschen überflüssig. Ich habe keine Probleme mit zu grossen Poren und auch die Aufhellung sieht man bei meiner weissen Haut nicht wirklich. Aber er reinigt sanft und gründlich, was nicht zu verachten ist.
Ebenfalls ein Foam Cleanser den ich gerne mochte ist die Pore Deep Clean Foam von Mamonde. Diesen habe ich in einem kurzen Sammelpost vorgestellt und wurde von mir ebenfalls gut vertragen. In diesem Post finden sich noch zwei weitere Cleanser, die ich allerdings beide nicht nachkaufen würde. Von Mamonde hatte ich noch einen weiteren Cleanser, den Anti-Trouble Bubble Cleanser, zu dem es auch ein Review gibt inkl. der Anti-Trouble Cream. Dieser empfiehlt sich eher für Leute mit unreiner Haut. Er enthält Teebaumöl, was bei Akne und Pickel helfen kann. Für mich hatte er einen etwas zu geringen feuchtigkeitsspendenden Effekt.

Interessant aber selbst noch nicht getestet ist der Innisfree Blueberry Rebalancing Cleanser. Es gibt von dieser Blueberry-Linie übrigens noch weitere Produkte, unter anderem auch einen Sonnenschutz.
Whamisa und Klairs haben hier ebenfalls  Reiniger am Start, die ich mir gerne einmal genauer anschauen möchte. 

Double cleanst ihr schon? Welche Produkte mögt ihr besonders gerne und kennt ihr eines, die von mir vorgestellt wurden?





Etude House Dear Darling Water Gel Ice Cream Tint [limitiert]

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Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, habe ich eine kleine Sommerpause eingelegt. Das Bloggen und alles darum herum wurde einfach zu viel für mich und was ist da besser als eine kleine Auszeit? Das Bloggen hat sich sehr verändert und das, wie ich finde, nicht zum Positiven. Da dies nun kein Auskotzpost werden soll, sondern einen Bericht zu einem neuen Zückerchen aus Korea, halte ich mich kurz. Bloggen ist mein Hobby, es macht mir Spass über Dinge zu schreiben und ich liebe koreanische Kosmetik, also wieso sollte ich mir diesen Spass vermiesen lassen und nicht einfach so weiter machen, wie ich es für richtig halte?

Heute geht es um eine Lip Tint, die ich eigentlich bereits vorgestellt habe, mehrfach sogar (klick). Die Rede ist von den Dear Darling Water Tints von der Marke Etude House. Eigentlich könnte man meinen ich hätte langsam genug Tints dieser Reihe in meinem Besitz, zu diesem limitierten Sommerdesign, welches Etude House hier kreiert hat, kann man andererseits schlecht nein sagen oder? Einmal davon abgesehen, dass die Dear Darling Tints nach wie vor meine Lieblingstints sind. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es kaum.
Es sind sechs neue Farben erhältlich, die  alle limitiert sind. Limitiert heisst in Korea allerdings nicht, dass alles immer direkt ausverkauft ist. Man findet auch einige Monate nach dem Release immer wieder irgendwo Produkte angeboten, je nachdem wie gut die LE's in Korea ankamen. Einige Marken kommen auch immer wieder in Wellen auf den Markt, d.h. ist die erste Welle ausverkauft, bekommt ein anderer Shop meistens noch mehr rein oder der Gleiche einfach nochmals Nachschub. Das bezieht sich nun NUR auf Online Shops, wie das in Korea in den Filialen ist, weiss ich nicht. Die Farben  der Ice Cream Tints an sich sind nun nicht gerade sehr speziell, dafür die Verpackung umso mehr. Jede Tint hat die Form eines Eis am Stiel, süss oder? Ich habe mir eine Tint in der Farbe RD307 Watermelon Red bestellt. Die Tints unterscheiden sich nicht sonderlich zu den Standard-Water-Tints, nur die Verpackung ist hier anders und natürlich die sechs neuen Farben.

Da die Verpackung viel kürzer ist als bei den eigentlichen Dear Darling Tints, ist auch der Applikator dementsprechend kürzer. Auch die Form des Schwämmchens unterscheidet sich hier. Es ist etwas breiter und hat ein Loch in der Mitte. Trotzdem lässt sich der Inhalt gut und präzise auftragen. Der Applikator lässt sich durch leichtes Drehen des Stiels herausziehen. 
Die Farbe ist ein zartes Rot, das auf dem Applikator wie auch auf meinem Armswatch aussieht wie neonfarbenes Jelly. Auf den Lippen aufgetragen ist die Farbe sehr dezent und ich habe drei Schichten verwendet für mein Ergebnis. Man könnte die Tint in der Kategorie „my lips but better“ einordnen. Die Lippen haben definitiv eine etwas andere Tönung, dennoch bleibt die Finish natürlich und dezent.
Mir gefällt die Farbe sehr gut doch ich bin sowieso ein Fan der Dear Darling Tints. Sie sind nicht perfekt, die pflegende Wirkung ist leider fast gar nicht vorhanden und die Farben sind meistens etwas dezent, but you know, ich liebe solche natürlichen Töne einfach. Das besondere Highlight bei dieser limitierten Sommeredition ist vor allem die Verpackung, wobei die Farbe - wie gesagt - auch sehr schön ist.
Einige der Farben sind mittlerweile ausverkauft, trotzdem wird man in verschiedenen Online Shops noch fündig. Auf Jolse sind sie alle noch verfügbar, auf Testerkorea findet man noch vier von sechs Farben und sie sind dort auch gerade zu 20% reduziert und auf Ebay tummelt sich immer ein Händler, der noch alte LE's hat.

Ein weiteres Review zur Farbe PK004 Red Bean Red findet ihr bei Ann-Kathrin auf a bumblebees journey.

Wie gefällt euch Watermelon Red? Wäre diese Verpackung ein Kaufgrund für euch oder spielt der Inhalt doch eine zu grosse Rolle?



Skinfood Rice Wash off

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Die Rice Mask von Skinfood ist ein sehr gehyptes Produkt, wie auch all die anderen Wash off Masken von dieser Marke. Ich hatte vor einer Weile ein Sample davon, habe mir die volle Größe dann aber nie bestellt. Dafür hatte ich aber bereits die Black Sugar Mask und die Black Sugar Strawberry Mask. Als ich im Sephora nun davor stand, konnte ich dem Peeling dann nicht widerstehen und so wurde ein kleiner Spontankauf darauf.

Skinfood habe ich mir früher immer gerne gekauft. Das Konzept der Marke hat mir einfach immer gut gefallen. Der Konkurrenzkampf der verschiedenen Marken aus Korea ist aber riesig und eine Marke, die nicht mit großen Versprechungen oder speziellen Kollektionen auftrupft, kann schnell einmal untergehen. Skinfood hatte lange einfach keine Linie mehr, bei der ich unbedingt etwas haben musste und so habe ich auch schon ewig nichts mehr gekauft, ausser gelegentlich einmal einen Lack oder eine Tint.
Es gibt bei Skinfood eine ganze Reihe mit Rice Produkten. Die Rice Wash off Mask enthält Reiswasser, was die Haut mit Feuchtigkeit versorgen soll und diese gleichzeitig aufhellt. Die Maske sieht aus wie geronnene Milch und enthält  feine Peelingpartikel. 

Angewenden soll man die Maske zwei bis drei Mal in der Woche nach der Reinigung. Man massiert sich dazu eine kleine Menge auf die Haut und lässt sie dort für 10 bis 15 Minuten. Danach wird sie mit lauwarmem Wasser abgewaschen und mit dem normalen Pflege weitergefahren.

Ich habe sensible und trockene Haut und diese hatte leider etwas Mühe mit dieser Wash off Maske. Es liegt nicht an den Peelingkörner, die sind sehr sanft und um einiges sanfter als die, aus der Black Sugar Strawberry Mask und der Black Sugar Mask (Link, siehe oben). Es kommt einfach immer wieder einmal vor, dass mein Gesicht nach der Anwendung rot ist und juckt. Einmal habe ich sogar Pickel an der Backe bekommen. Da dies nicht nach jeder Anwendung vorkommt, ist es nicht ganz so schlimm, aber auf jeden Fall ein Grund, sie nicht mehr nachzukaufen. Mittlerweile verwende ich sie sehr selten, ein bis zwei Mal im Monat und etwas öfters an den Händen. 
Meine Haut ist nach der Anwendung, wenn sie mal nicht gerade rot ist, aber sehr weich und vor allem gut mit Feuchtigkeit versorgt. Auch wirkt sie etwas weniger fahl, als noch zuvor.
Also ganz unzufrieden bin ich mit der Maske zwar nicht, da sie ja auch durchaus das macht, was versprochen wurde inkl. der Feuchtigkeit. Die irritierten Stellen verschwinden mit der Zeit auch wieder, aber all zu oft möchte ich das meiner Haut dann einfach nicht zumuten. 

Als gutes Gegenbeispiel, dass verschiedene Hauttypen auf das gleiche Produkt anders reagieren, ist der Bericht von Miu zu dieser Maske. Bei ihr klappt alles so, wie es sollte, ohne unerwünschte Irritationen.

Kennt ihr die Wash off Masken von Skinfood? Habt ihr auch schon gehypte Produkte gekauft, die ihr so gar nicht ertragen habt?