Buchduftkerzen - Wie riechen eigentlich die Gemeinschaftsräume von Hogwarts?

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Ron, Harry und Hermine sitzen im Drei Besen und trinken Butterbier, Claire Randall verschwindet durch die Steine in ein vergangenes Schottland und Käpten Hook bereist die sieben Weltmeere. Wir kennen sie alle und wie verloren uns schon in so manchen Abenteuern, geschrieben auf einigen Seiten Papier. Was wir aber bisher nicht wussten ist wie diese Orte riechen. Man kann sich hier nun natürlich fragen ob es wirklich nötig ist zu wissen, wie ein Pirat nach 7 Wochen auf einem Schiff riecht, aber es gibt durchaus auch Orte, Momente und Personen an denen man vielleicht gerne einmal schnüffeln würde (okay, das ist etwas creepy). Zum Glück gibt es Menschen die der selben Meinung sind und Buchkerzen für uns herstellen.

Was sollen denn bitte Buchkerzen sein? Fangen wir einmal klein an. Ich bin über Instagram auf Buchkerzen aufmerksam geworden. Meine erste Dufterfahrung habe ich dann mit einer Kerze, aus einer Buchbox gemacht (ja, sowas gibt es ebenfalls). Diese Kerze war in einer Harry Potter Buchbox enthalten. Man konnte sich für ein Haus entscheiden und da der virtuelle sprechende Hut von Pottermore mich nach Ravenclaw gesteckt hat, habe ich mich für diese Box entschieden. Mehr dazu gibt es gleich.
Buchkerzen sind Buch-, Film- und Game-inspirierte Kerzen. Sie tragen einen Namen entsprechend eines dieser Themen und bekommen einen eigenen Duft, ganz der Vorstellung ihrer Entwickler entsprechend. Diese Düfte sind natürlich rein davon abhängig wie sich der Macher davon dieses eine Szenario vorstellt. Aber es gibt uns doch die Möglichkeit darin einzutauchen und der eine oder andere Duft passt bestimmt ganz wunderbar zu unserer eigenen Vorstellung. Zudem ist es einfach ulkig eine Kerze zu besitzen, die zu einem geliebten Buch, Game oder Film passt.
Happypiranha-Kerzen:
Bei dieser Kerze handelt es sich um oben erwähnte Beilage in der Hogwarts Buchbox. Die Kerze ist vom Shop Happypiranha, den ich zuvor noch nicht kannte. Es gibt übrigens für jedes Haus eine passende Kerze. Die Kerze riecht laut Beschreibung nach Gurken, Jasmin, Grüntee und Kokosblatt. Die Kerze riecht sehr gut, ich rieche die einzelnen Bestandteile zwar nicht raus, mich erinnert sie aber an frische Wäsche und einen strahlend schönen aber windigen Sonnentag. Der Duft ist als offenen Kerze etwas intensiver, als wenn sie brennt. 

Die Verpackung ist sehr liebevoll gestaltet. Die Kerze wurde in einer Blechdose gegossen, die passend zum jeweiligen Hogwartshaus verziert wurde. Ich mag das Design sehr, es ist wunderschön und gut verarbeitet.

Der Shop hat eine Etsy-Seite in dem es noch andere Kerzen gibt. Zu jeder Kerze gibt es eine kurze Beschreibung welche Düfte verwendet wurden. Ich finde das immer sehr schwierig, da ich mir meistens nichts unter einer Geruchsbeschreibung vorstellen kann.
Shadowlight Candles:
Die Shadowlight Candles ist die Marke einer Buchbloggerin, deren Bilder ich sehr gerne mag. Die Kerzen sind limitiert und Samy kündigt auf der Kerzen-Instagram-Seite immer an, wann sie wieder Bestellungen aufnimmt. Meine erste Kerze hätte eigentlich eine andere werden sollen, aber ich war zu langsam beim Bestellen.

Silver Skills - Red Blood ist eine Kerze zur Buchreihe "Die Farben des Blutes - Die Rote Königin" von Victoria Aveyard. Ich habe bisher das erste Buch davon als Hörbuch gehört und das zweite Buch lese ich gerade. Ich finde die Romane bisher ganz gut, die Heldin nervt manchmal ganz schön aber die Story ist trotzdem spannend.
Die Kerze ist wunderschön, passend zur Geschichte ist sie zweifarbig und das Etikett gefällt mir sehr. Sie ist in einen Glasbehälter gegossen und enthält auf dem Wachs noch feinen silbernen Glitzer. 
Der Duft besteht aus Rosen und Soft Blanket (also weiche Wäsche?). Beim ersten Öffnen musste ich direkt an Weihnachten denken, beim zweiten Riecher duftet es aber nach frischer Wäsche mit einem Hauch an Rosen. Die Beschreibung ist hier also gut getroffen. Auch hier duftet die Kerze unangezündet etwas intensiver als wenn sie brennt, aber da die Kerzen einzeln von Hand gegossen werden, kann sich die Duftintensität etwas unterscheiden.

Auch Samy hat einen Etsy-Shop für ihre Kerzen, aber wie gesagt, ihr solltet ihr auf Instagram folgen, wenn ihr Interesse an ihren Buchduftkerzen habt. Ende Oktober bekomme ich übrigens noch eine Halloween-Special-Box und bin schon sehr auf den Inhalt gespannt.
Viele Buchkerzenhändler auf Etsy kommen leider aus Amerika und die Lieferkosten sind enorm hoch. Ich habe allerdings noch zwei deutsche Kerzenshops auf Instagram gefunden. Falls ihr noch weitere Händler aus Europa kennt bin ich für Tipps sehr dankbar.

Ein Favorit wäre da Littlecozymoments. Sie nimmt Bestellungen nur über Direktnachrichten auf Istagram an, aber ich hatte bisher ab und zu Kontakt mit ihr und sie ist unheimlich nett. Die Kerzen gibt es in drei verschiedenen Grössen und die Themen findet man jeweils in den Instagram-Fotos. Der Vorteil ist hier, dass die Kerzen nicht ausverkauft sind. Ich habe hier noch eine ganze Wunschliste an Duftkerzen, unter anderem alle von Outlander (welcher Outlander-Fan möchte nicht wissen wie Jamie Fraser riecht?)

Ein weiterer deutscher Kerzenshop gehört Yasmin-Stella, die ihr unter Stellettes_Soycandles auf Instagram und unter StellettesSoycandles auf Etsy findet. Ich liebe ihr Kerzendesign und vor allem auch, dass sie eine schöne Auswahl an Themen hat. So steht hier Storybrook ganz oben auf meiner Wunschliste. Der Etsy-Shop ist immer gut gefüllt, es können manchmal aber auch welche ausverkauft sein.

Kanntet ihr Buchkerzen vorher schon? Wie findet ihr die Idee und würdet ihr euch auch eine zulegen?




Innisfree The Green Tea Seed Oil

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Manchmal gibt es Produkte, die einen zwar nicht mit einem Sofort-Effekt umhauen, die man aber dennoch nicht mehr aus seiner gewohnten Routine missen möchte. Sie sind für die eigene Haut einfach ganz wunderbar und auch wenn es nur kleine Veränderungen sind, sind sie doch da. Für mich ist eines dieser Produkte das The Green Tea Seed Oil von der Marke Innisfree.

Die Marke:
Innisfree war die erste naturkosmetische Marke in Korea die sich im Jahr 2000 etablierte. Die Marke legt besonderen Wert auf ihre Inhaltsstoffe und nutzt die Ressourcen der Natur und der Insel Jeju wie Vulkanschlamm und Grüntee. Die Produkte bestehen zu 70% aus natürlichen Inhaltsstoffen und die Verpackungen sind recyclebar. Innisfree hat auch einige Kampagnen, wie das oben erwähnte recyclebar Material, die Reinigung der Insel Jeju in Korea und Eco-Handtücher (eigentlich wie Jutebeutel, halt nur als Handtuch). Innisfree in Korea macht keine Tierversuche, allerdings wird Innisfree auch in China verkauft, worüber es keine Daten gibt ob die Produkte dort ebenfalls tierversuchsfrei sind. Einen interessanten Beitrag dazu findet ihr *hier*. Einige der Produkte sind nicht vegan und können tierische Inhaltsstoffe enthalten.
Das Öl befindet sich in einer abgedunkelten runden Glasflasche. Rein optisch ist sie sehr hübsch, zum transportieren allerdings weniger praktisch durch die bauchige Form. Das Öl wird mit einer kleinen Pipette entnommen und lässt sich gut dosieren. Das Öl hat einen ganz feinen Geruch. Verglichen mit einem Grüntee zum Trinken oder mit der Grünteelinie von The Body Shop ist der Duft aber etwas süsslicher. Er ist keinesfalls unangenehm und verschwindet auch schnell wieder. 

Gleich vorweg, ich kenne mich nicht wirklich mit den Inhaltsstoffen aus. Immerhin weiss ich, dass man Niacinamide und Vitamin C nicht mischen soll. Wer sich mit den Inhaltsstoffen auskennt, der findet hier nun die Liste der offiziellen Innisfree-Homepage.

Inhaltsstoffe:
green tea seed oil (30%), dicaprylyl carbonate, caprylic/capric triglyceride, sucrose polycottonseedate, squalene, sunflower oil, fragrance, The green tea extract, citrus peel extract, prickly pear extract, orchid extract, camellia leaf extract, butylene glycol
Empfohlen wird einem hierbei das Öl als Final Step in der Gesichtspflege zu verwenden. Zwei bis drei Tropfen sollten hierbei genügen.
Ich benutzte das Öl ganz unterschiedlich. Zum einen mische ich es gerne in mein Serum/Essence oder sogar in meinen Moisturizer. Manchmal trage ich es auch einfach pur vor dem Moisturizer auf. Meistens verwende ich es abends, gelegentlich mische ich es morgens aber gerne ins Serum.

Kommen wir aber zum wichtigsten Teil, was kann das Öl überhaupt? Grüntee hat eine antioxidative Eigenschaften, d.h. die Haut wird von Umwelteinflüssen geschützt (UV-Strahlen, Abgas, Medikamente etc - das heisst nun aber nicht, dass ihr auf Sonnenschutz verzichten könnt!). Zudem soll das Öl die Haut nähren, mit Feuchtigkeit versorgen und es enthält zusätzlich Vitamin E.
Ausserhalb der Produktbeschreibung sieht die Haut nach einer Anwendung keineswegs praller, strahlender und wie neu aus - das wäre ja zu schön. Meine Haut wird von diesem Öl gut gepflegt, sie bekommt genug Feuchtigkeit, ist aber pur aufgetragen etwas fettig, auch wenn die Marke hier etwas anderes behauptet. Was mich an diesem Öl vor allem überzeugt ist die Eigenschaft Pickel, Pickelmale und Rötungen schneller zum Verschwinden zu bringen. Auch wirkt es sehr gut gegen trockene Stellen wie wunde Nasen und trockene Hautpartien. Diese unerwünschten Hauterscheinungen sind nicht auf einmal weg, aber das Öl ist für meine Gesichtshaut einfach gut und wirkt sich positiv aus. Zudem stehe ich echt auf diesen Geruch. 
Falls ihr nun gar kein Freund von öligen Angelegenheiten seid gibt es noch verschiedene andere Green Tea-Produkte von Innisfree. Einige davon enthalten allerdings Ethanol.

Ich weiss gar nicht mehr, wo ich mein Öl gekauft habe, aber bevor ihr euch nun erschreckt - ja, es ist ziemlich teuer aber man sollte hier bedenken, dass das Produkt mit 2-3 Tropfen pro Anwendung ziemlich ergiebig ist. Auf der offiziellen Innisfree-Homepage zahlt man 40 Dollar dafür. Auf Jolse findet man es etwas günstiger und auf Ebay gibt es sogar noch ein paar Schnäppchen. Wer sich unsicher ist kann sich auch zuerst Samples bestellen um sicherzugehen, dass man das Öl auch verträgt. Diese gibt es ebenfalls auf Ebay

Kennt ihr das The Green Tea Seed Oil von Innisfree? Benutzt ihr gerne Öle? Und kennt ihr schon den Post von Cupcakes and Berries? Sie hat kürzlich ihre drei liebsten Öle vorgestellt.




All about Lips - Dual Tint Balm & Two Tone Tint Lip Bar

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In Korea gibt es seit Jahren den Gradient-Look. Man trägt eine Lip Tint so auf, dass ein Farbverlauf entsteht, entweder mit nur einer Farbe oder mit mehreren. Natürlich gibt es den Gradient-Look nicht nur für die Lippen sondern für alles mögliche und bei uns ist er auch schon lange ein Begriff. Die Nägel mit einem Gradient-Look zu lackieren war eine Weile lang ja schwer im Trend.
Nun gibt es aber verschiedene Lippenprodukte, mit denen der Gradient-Look noch einfacher wird - die Dual Tints. Diese Lippenstifte oder Tint Balms bestehen zumeist aus zwei bis drei unterschiedlichen Farben an einem Stift. Ich habe mir zwei davon bestellt von jeweils zwei unterschiedlichen Marken und diese möchte ich euch heute etwas genauer vorstellen.

Der Post ist heute etwas seltsam aufgeteilt. Ich habe zuerst, vor Monaten schon, die Fotos gemacht und dabei nicht bedacht, dass ein direkter Vergleich der beiden Tints eigentlich sinnvoller wäre. So finden sich nun also drei Fotos zu jeder Tint mit einer kurzen Einleitung, aber das Wesentliche, also der Vergleich, steht dann erst am Ende des Postes. 
Mamonde Dual Lip Tint:
Mamonde ist eine Marke, die ich eigentlich gerne mag, aber viel zu selten kaufe.  Als ich die Dual Tints das erste Mal auf Instagram gesehen habe war ich schwer angetan von der Verpackung. Schlicht und wunderschön. Insgesamt gibt es bei dieser Tint fünf verschiedene Farben und ich habe mich für #3 Stylish Red entschieden. Gekauft habe ich sie über CosmeticLove. Der Shop hat neuerdings Lieferkosten. Ihr findet die Tint aber auch in verschiedenen anderen Online-Shops und auch auf Ebay.

Wie man auf dem Swatchfoto sieht stimmt der Name nicht ganz mit dem Ergebnis überein. Die Farbe geht aufgetragen doch mehr ins Pinke, aber sie ist dennoch sehr schön.
Laneige Two Tone Tint Lip Bar:
Laneige ist ebenfalls eine sehr schöne Marke, auch wenn ich mir hier eher selten etwas kaufe. Die Marke hat auch einige interessante Skincare-Produkte, sie geht aber von den Preisen her mehr in den Highendbereich, was mich meistens von einem Kauf abhält. Ich kaufe gerne auch einmal etwas im Highendbereich, bin aber froh, wenn ich die Produkte zuvor testen kann.
Von den Two Tone Tint Lip Bars gab es zuvor bereit Lippenstifte, die Two Tone Lip Bars und bei Beauty Mango und Shia's Welt findet ihr jeweils einen Bericht darüber. Da ich mit Lippenstiften in der Regel nicht viel anfangen kann, habe ich die damals ausgelassen. Mit Tints kriegt man mich allerdings immer und nach meiner positiven Erfahrung mit der Tint von Mamonde durfte eine von Laneige ebenfalls einziehen. Es gibt hier acht Farben und ich habe die Farbe #8 Cherry Milk gekauft. Bezogen habe ich sie über Ebay.

Die Farbe hier ist sehr schön getroffen, ein toller beeriger Ton mit einem schwachen, aber sehr hübschen Stain. Die Farbe lässt sich übrigens auch gut schichten und wird somit noch etwas dunkler.
Unterschiede und das Wesentliche:
Gleich vorweg, ich mag beide Tints gerne und es sind eigentlich nur kleine Unterschiede. Zum einen natürlich die Form. Laneige hat ihre sehr spezielle rechteckige Form beibehalten, die bereits einige Lippenprodukte dieser Marke haben. Der Stift lässt sich mit einer kleinen Vorrichtung raus- und wieder reinschieben. Das Auftragen gelingt problemlos, wenn es am Anfang auch etwas ungewöhnlich ist.
Mamonde ist dagegen eher sehr schlicht, rund und doch ziemlich edel mit einem weissgoldenen Innenraum. Die Tint lässt sich normal rausdrehen, wie man das von Lippenstiften und Balms eben kennt und lässt sich etwas zäher auftragen als die Tint von Laneige.

Es braucht bei beiden Tints ein bisschen Übung beim Auftragen. Sie gleiten zwar beide mehr oder weniger gut über die Lippen (wie gesagt, Laneige etwas besser) aber damit der Gradient-Effekt auch wirklich gut zur Geltung kommt, braucht es doch etwas Übung. Am besten kommt der Look zur Geltung, wenn man die Farbe jeweils nach Innen richtet beim Auftragen, also am inneren Teil der Lippe entlangfährt. Was man hierbei aber vermeiden sollte ist es die Lippen danach aufeinander zupressen, wie man das gerne einmal bei normalen Lippenstiften macht. Man kann aber die Lippen durchaus leicht aufeinanderpressen, um den Farbverlauf noch etwas zu verwischen oder man nimmt einfach seine Finger.

Die Tints halten nur ordentlich gut und hinterlassen einen feinen Stain. Ich hätte mir eine etwas bessere Haltbarkeit gewünscht, aber die Haltbarkeit bei Tints in Balmform ist leider meistens etwas dürftig. Der Vorteil an den Dual/Two Tone Tints ist nun natürlich, dass ein Gradient Look so spielend leicht möglich ist.
Die Farbauswahl ist genug gross, so das für fast jeden etwas dabei ist und wer es deckender mag, findet von Laneige auch noch Lippenstifte.

Für welche Marke man sich schlussendlich entscheidet spielt hier keine grosse Rolle, da sie rein vom Inhalt her beide gut sind und sich kaum unterscheiden. Der Preis ist hier wohl das grösste Kriterium, da man für Laneige fast das doppelte bezahlt und natürlich die etwas ungewohnte Stiftform bei eben jenem. 

Kanntet ihr die Dual/Two Tone Tints bereits? Wäre das auch etwas für euch oder doch zu viel Schnickschnack?




Double Cleansing

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Ein Trend aus Korea, den ich wirklich gerne mag und seit einer ganzen Weile selbst anwende, ist das Double-Cleansing. Früher war ich bei meiner Gesichtsreinigung eher etwas nachlässig. Meistens habe ich einfach Wasser verwendet und das wars. Da ich sensible und trockene Haut habe, ist es gerade bei Schaumreinigern oder Seifen nicht so einfach etwas zu finden, das ich wirklich vertrage und das auch noch genug Feuchtigkeit spendet. 
Seit ich mich für koreanische Kosmetik interessiere hat sich bei meiner Reinigungsroutine aber einiges getan. Ich habe neue Produkte ausprobiert und bin schlussendlich beim Double Cleansing gelandet. Koreanerinnen schwören auf diese Reinigungsmethode und es ist schon fast ein kleines Ritual, sich das Gesicht auf Art zu reinigen. 

Was ist Double-Cleansing überhaupt?
Beim doppelten Reinigen, wie man es so schön übersetzen könnte, geht es darum seine Haut zuerst mit einem milden Öl von Unreinheiten, Make up und Sonnencreme zu befreien und danach mit einem Schaumreiniger gründlich nach zu waschen.
Die jeweiligen Öle haben hier die Eigenschaft den Schmutz porentief zu entfernen. Zudem trocknen Ölreiniger die Haut nicht aus sondern pflegen diese noch zusätzlich. Der Ölreiniger wird auf das trockene Gesicht aufgetragen und ca. eine Minute einmassiert. Mit einer kleinen Menge Wasser wird das Öl emulgiert und nach einer weiteren Massage abgewaschen.
Nach diesem ersten öligen Schritt folgt die Reinigung mit einem Foam Cleanser um auch die letzten Reste von Schmutz, Schweiss und Sonnencreme komplett zu entfernen. Zudem entfernt dieser Schritt auch gleich allfällige Ölfilme. 
Bei mir hängt hier die Verträglichkeit stark mit dem Produkt zusammen. Manche vertrage ich unheimlich gut, andere fast gar nicht da sie einfach zu aggressiv sind oder Inhaltsstoffe haben die nicht für sensible Haut geeignet sind. Ich möchte euch nun ein paar Produkte vorstellen, die ich bereits einmal hatte oder aber die sich vielversprechend anhören, die aber von mir nicht/noch nicht gekauft und getestet wurden.
Die Reinigungsöle / Oil Cleanser:
Yuripibu Grante Oil Cleanser:
Das Yuripibu-Öl mit Grüntee habe ich auf dem Blog von Glow Recipe entdeckt und direkt bestellt. Leider kommt man an dieses Öl nicht so leicht ran und es war im Vergleich auch etwas teuer, aber dafür hält die riesige Verpackung auch sehr lange. Das Öl hat einen leichten Zitrusgeruch und es ist ein sehr öliges Öl. Es braucht nur ein bis zwei Pumpstösse für das ganze Gesicht und nach dem Abwaschen bleibt ein leicht öliger Film zurück. Mich stört das nicht weiter, da danach sowieso noch eine Grundreinigung mit dem Foam Cleanser kommt. Allerdings ist das Öl zur alleinigen Reinigung z.B. morgens somit keine Option, ausser euch stört der Film nicht.
Klairs Gentle Black Deep Cleansing Oil:
Dieses Öl von Klairs stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe es mir zugelegt, als das von Yuripibu endlich leer war. Es ist auch das Öl das ich aktuell verwende. Es hat einen ganz dezenten herbalen Geruch, der aber nicht wirklich stört. Auch hier verwende ich jeweils ein bis zwei Pumpstösse für das ganze Gesicht. Dieses Öl lässt sich unheimlich gut emulgieren und man hat wirklich ein absolut sauberes Gefühl. Auch dieses Öl ist eher etwas ölig, aber nicht so stark, wie das von Yuripibu.
Balea Reinigungsöl:
Dieses Öl kennen sicher einige von euch. Ich stand davor und musste es einfach mitnehmen. Die Verpackungsgrösse ist hier natürlich ein kleines Highlight. Es lässt sich wunderbar überall hin mitnehmen und ist somit für den Urlaub perfekt. Ich finde das Öl allerdings eher trocken und ich brauche doch fünf bis sechs Pumpstösse für ein wirklich sauberes Gesicht. Allerdings ist hier der Vorteil, dass die Haut nach dem Abwaschen nicht ölig ist. Somit verwende ich das Öl manchmal auch ohne Foam Cleanser morgens nach dem Aufstehen.
Weitere Öle habe ich bereits auf dem Blog vorgestellt, unter anderem das Öl von DHC, welches wirklich sehr gut war. Es ist ebenfalls eher ein trockenes Öl, man braucht aber nicht so viel Produkt für eine gute Reinigung.  
Zwei weitere Reinigungsöle habe ich euch in diesem Post vorgestellt. Das Banila Co Zero Balm ist immer noch nach wie vor ein sehr gehyptes Produkt und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es mir nicht auch nochmals nachkaufen soll. Anders als die flüssigen Öle ist das Banila Co Balm in einer festen Form und schmilzt erst mit der Berührung der Haut. Es gibt hier übrigens verschiedene Versionen davon. Ich hatte die für sensible Haut.
Das It’s Skin Rice Öl ist ebenfalls ein sehr angenehmes und gutes Öl, zu dem ich keine Kritikpunkte äussern kann.

Ein Öl, das ich bisher noch nicht selbst getestet habe, welches mich aber brennend interessieren würde ist das der Marke Whamisa. Whamisa ist sowieso eine sehr interessante Marke. Sie hat viele fermentierte Inhaltsstoffe die in Korea gerade sehr gehypte werden. Weitere Öle gibt es von Innisfree und auch Etude House hat  Cleansing Oils im Sortiment.
Wer lieber nicht in Asien bestellen möchte findet im dm das oben vorgestellte Balea Öl oder aber die Cleansing Butter von The Body Shop, zu welcher ihr bei Beauty Mango ein Review findet.


Die Schaumreiniger / Foam Cleanser:
Missha Super Aqua Refreshing Cleansing Foam:
Der Missha Cleanser ist derzeit mein aktueller Foam Cleanser. Ich mag ihn unheimlich gerne, da er leicht verträglich ist. Ich verwende ihn jeweils in Kombination mit meiner MIA 2, wobei er auch alleine seinen Job gut macht. Der Cleanser lässt sich gut aufschäumen und ist angenehm weich.
Er ist sehr gut verträglich und hinterlässt meine Haut sauber und durchfeuchtet. Ob ich ihn nachkaufen werde, weiss ich allerdings noch nicht, da es einige andere Cleanser gibt, die ich gerne noch ausprobieren würde.

su:m37 Miracle Rose Cleansing Stick:
Den Reinigungsstick von su:m37 habe ich mir ehrlich gesagt nur gekauft, weil er auf Testerkorea gerade im Angebot war. Ich finde die Marke su:m37 ein bisschen teuer und kaufe mir wirklich selten etwas davon. Nachdem dieser Stick aber so gehypte wurde, war das Sale-Angebot sehr verlockend. Ich habe den Stick gerade einmal eine Woche in Gebrauch und finde ich schrecklich. Meine Stirn und mein Kinn haben kleine, juckende und rote Pickel bekommen. Ein bisschen sah es aus, als hätte ich die Masern. Nachdem ich ihn angesetzt habe, verschwanden diese Pickel dann zum Glück relativ schnell. Ich werde vermutlich nicht noch einmal einen Versuch wagen, meine Haut scheint einfach zu sensible zu sein für diesen Stick. Wer sich dennoch dafür interessiert findet ein sehr ausführliches Review auf sugarpeaches loves.

Ein weiterer Cleanser, den ich einmal vorgestellt habe, ist der AHA/BHA Cleanser der Marke Hada Labo. Ich habe mir nach dem Review noch eine zweite Tube gekauft, die aber mittlerweile auch schon aufgebraucht ist. Meine Meinung zu diesem Cleanser hat sich nicht geändert, ich finde ihn gut und würde ihn auch wieder nachkaufen.
Ein weiteres Review gibt es zum Innisfree White Pore Facial Cleanser. Ich fand diesen ganz gut, allerdings war er bei mir ein bisschen überflüssig. Ich habe keine Probleme mit zu grossen Poren und auch die Aufhellung sieht man bei meiner weissen Haut nicht wirklich. Aber er reinigt sanft und gründlich, was nicht zu verachten ist.
Ebenfalls ein Foam Cleanser den ich gerne mochte ist die Pore Deep Clean Foam von Mamonde. Diesen habe ich in einem kurzen Sammelpost vorgestellt und wurde von mir ebenfalls gut vertragen. In diesem Post finden sich noch zwei weitere Cleanser, die ich allerdings beide nicht nachkaufen würde. Von Mamonde hatte ich noch einen weiteren Cleanser, den Anti-Trouble Bubble Cleanser, zu dem es auch ein Review gibt inkl. der Anti-Trouble Cream. Dieser empfiehlt sich eher für Leute mit unreiner Haut. Er enthält Teebaumöl, was bei Akne und Pickel helfen kann. Für mich hatte er einen etwas zu geringen feuchtigkeitsspendenden Effekt.

Interessant aber selbst noch nicht getestet ist der Innisfree Blueberry Rebalancing Cleanser. Es gibt von dieser Blueberry-Linie übrigens noch weitere Produkte, unter anderem auch einen Sonnenschutz.
Whamisa und Klairs haben hier ebenfalls  Reiniger am Start, die ich mir gerne einmal genauer anschauen möchte. 

Double cleanst ihr schon? Welche Produkte mögt ihr besonders gerne und kennt ihr eines, die von mir vorgestellt wurden?





Etude House Dear Darling Water Gel Ice Cream Tint [limitiert]

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Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, habe ich eine kleine Sommerpause eingelegt. Das Bloggen und alles darum herum wurde einfach zu viel für mich und was ist da besser als eine kleine Auszeit? Das Bloggen hat sich sehr verändert und das, wie ich finde, nicht zum Positiven. Da dies nun kein Auskotzpost werden soll, sondern einen Bericht zu einem neuen Zückerchen aus Korea, halte ich mich kurz. Bloggen ist mein Hobby, es macht mir Spass über Dinge zu schreiben und ich liebe koreanische Kosmetik, also wieso sollte ich mir diesen Spass vermiesen lassen und nicht einfach so weiter machen, wie ich es für richtig halte?

Heute geht es um eine Lip Tint, die ich eigentlich bereits vorgestellt habe, mehrfach sogar (klick). Die Rede ist von den Dear Darling Water Tints von der Marke Etude House. Eigentlich könnte man meinen ich hätte langsam genug Tints dieser Reihe in meinem Besitz, zu diesem limitierten Sommerdesign, welches Etude House hier kreiert hat, kann man andererseits schlecht nein sagen oder? Einmal davon abgesehen, dass die Dear Darling Tints nach wie vor meine Lieblingstints sind. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es kaum.
Es sind sechs neue Farben erhältlich, die  alle limitiert sind. Limitiert heisst in Korea allerdings nicht, dass alles immer direkt ausverkauft ist. Man findet auch einige Monate nach dem Release immer wieder irgendwo Produkte angeboten, je nachdem wie gut die LE's in Korea ankamen. Einige Marken kommen auch immer wieder in Wellen auf den Markt, d.h. ist die erste Welle ausverkauft, bekommt ein anderer Shop meistens noch mehr rein oder der Gleiche einfach nochmals Nachschub. Das bezieht sich nun NUR auf Online Shops, wie das in Korea in den Filialen ist, weiss ich nicht. Die Farben  der Ice Cream Tints an sich sind nun nicht gerade sehr speziell, dafür die Verpackung umso mehr. Jede Tint hat die Form eines Eis am Stiel, süss oder? Ich habe mir eine Tint in der Farbe RD307 Watermelon Red bestellt. Die Tints unterscheiden sich nicht sonderlich zu den Standard-Water-Tints, nur die Verpackung ist hier anders und natürlich die sechs neuen Farben.

Da die Verpackung viel kürzer ist als bei den eigentlichen Dear Darling Tints, ist auch der Applikator dementsprechend kürzer. Auch die Form des Schwämmchens unterscheidet sich hier. Es ist etwas breiter und hat ein Loch in der Mitte. Trotzdem lässt sich der Inhalt gut und präzise auftragen. Der Applikator lässt sich durch leichtes Drehen des Stiels herausziehen. 
Die Farbe ist ein zartes Rot, das auf dem Applikator wie auch auf meinem Armswatch aussieht wie neonfarbenes Jelly. Auf den Lippen aufgetragen ist die Farbe sehr dezent und ich habe drei Schichten verwendet für mein Ergebnis. Man könnte die Tint in der Kategorie „my lips but better“ einordnen. Die Lippen haben definitiv eine etwas andere Tönung, dennoch bleibt die Finish natürlich und dezent.
Mir gefällt die Farbe sehr gut doch ich bin sowieso ein Fan der Dear Darling Tints. Sie sind nicht perfekt, die pflegende Wirkung ist leider fast gar nicht vorhanden und die Farben sind meistens etwas dezent, but you know, ich liebe solche natürlichen Töne einfach. Das besondere Highlight bei dieser limitierten Sommeredition ist vor allem die Verpackung, wobei die Farbe - wie gesagt - auch sehr schön ist.
Einige der Farben sind mittlerweile ausverkauft, trotzdem wird man in verschiedenen Online Shops noch fündig. Auf Jolse sind sie alle noch verfügbar, auf Testerkorea findet man noch vier von sechs Farben und sie sind dort auch gerade zu 20% reduziert und auf Ebay tummelt sich immer ein Händler, der noch alte LE's hat.

Ein weiteres Review zur Farbe PK004 Red Bean Red findet ihr bei Ann-Kathrin auf a bumblebees journey.

Wie gefällt euch Watermelon Red? Wäre diese Verpackung ein Kaufgrund für euch oder spielt der Inhalt doch eine zu grosse Rolle?



Skinfood Rice Wash off

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Die Rice Mask von Skinfood ist ein sehr gehyptes Produkt, wie auch all die anderen Wash off Masken von dieser Marke. Ich hatte vor einer Weile ein Sample davon, habe mir die volle Größe dann aber nie bestellt. Dafür hatte ich aber bereits die Black Sugar Mask und die Black Sugar Strawberry Mask. Als ich im Sephora nun davor stand, konnte ich dem Peeling dann nicht widerstehen und so wurde ein kleiner Spontankauf darauf.

Skinfood habe ich mir früher immer gerne gekauft. Das Konzept der Marke hat mir einfach immer gut gefallen. Der Konkurrenzkampf der verschiedenen Marken aus Korea ist aber riesig und eine Marke, die nicht mit großen Versprechungen oder speziellen Kollektionen auftrupft, kann schnell einmal untergehen. Skinfood hatte lange einfach keine Linie mehr, bei der ich unbedingt etwas haben musste und so habe ich auch schon ewig nichts mehr gekauft, ausser gelegentlich einmal einen Lack oder eine Tint.
Es gibt bei Skinfood eine ganze Reihe mit Rice Produkten. Die Rice Wash off Mask enthält Reiswasser, was die Haut mit Feuchtigkeit versorgen soll und diese gleichzeitig aufhellt. Die Maske sieht aus wie geronnene Milch und enthält  feine Peelingpartikel. 

Angewenden soll man die Maske zwei bis drei Mal in der Woche nach der Reinigung. Man massiert sich dazu eine kleine Menge auf die Haut und lässt sie dort für 10 bis 15 Minuten. Danach wird sie mit lauwarmem Wasser abgewaschen und mit dem normalen Pflege weitergefahren.

Ich habe sensible und trockene Haut und diese hatte leider etwas Mühe mit dieser Wash off Maske. Es liegt nicht an den Peelingkörner, die sind sehr sanft und um einiges sanfter als die, aus der Black Sugar Strawberry Mask und der Black Sugar Mask (Link, siehe oben). Es kommt einfach immer wieder einmal vor, dass mein Gesicht nach der Anwendung rot ist und juckt. Einmal habe ich sogar Pickel an der Backe bekommen. Da dies nicht nach jeder Anwendung vorkommt, ist es nicht ganz so schlimm, aber auf jeden Fall ein Grund, sie nicht mehr nachzukaufen. Mittlerweile verwende ich sie sehr selten, ein bis zwei Mal im Monat und etwas öfters an den Händen. 
Meine Haut ist nach der Anwendung, wenn sie mal nicht gerade rot ist, aber sehr weich und vor allem gut mit Feuchtigkeit versorgt. Auch wirkt sie etwas weniger fahl, als noch zuvor.
Also ganz unzufrieden bin ich mit der Maske zwar nicht, da sie ja auch durchaus das macht, was versprochen wurde inkl. der Feuchtigkeit. Die irritierten Stellen verschwinden mit der Zeit auch wieder, aber all zu oft möchte ich das meiner Haut dann einfach nicht zumuten. 

Als gutes Gegenbeispiel, dass verschiedene Hauttypen auf das gleiche Produkt anders reagieren, ist der Bericht von Miu zu dieser Maske. Bei ihr klappt alles so, wie es sollte, ohne unerwünschte Irritationen.

Kennt ihr die Wash off Masken von Skinfood? Habt ihr auch schon gehypte Produkte gekauft, die ihr so gar nicht ertragen habt?




Ettusais Cat Collection

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Dieser Post ist schon lange überfällig, aber bisher habe ich ihn einfach etwas vor mir hergeschoben. Es ist schon einige Monate her, dass die japanische Marke Ettusais eine limitierte Kollektion mit Katzenprint auf den Markt gebracht hat. Als richtige Catlady ist diese LE schon fast ein must have. In dieser überaus kitschig süßen LE gab es nun zwei Produkte, zum einen die Creamy Lip Crayons, die es auch unlimitiert gibt und zwei Cheek Color Blushes. 

Bei meinem Beutezug durchs Internet stelle sich mir nur ein Problem in den Weg, die Produkte waren einfach nirgends zu bekommen. Auch zwei Woche nach dem Release, hatte kein Händler auf Ebay die Cat-Collection im Angebot. Als ich auf Twitter mein „Leid“ beklagt habe, hat sich Anna dann meiner angenommen. Sie ist derzeit in einem Studienjahr in Japan und hat die gewünschten Produkte für mich bestellt. Vielen lieben Dank! Entschieden habe ich mich für einen Lip Crayon in der Farbe PK02 und für den Blush in Pink. 

Der Post ist sehr Foto-lastig. Komischerweise habe ich dafür auch mehr Fotos zum Text, aber die ganze LE ist so niedlich und besonders der Blush so verzückend genial, dass man heute einmal die Fotos sprechen lassen sollte.
PK02 hat ein sheeres, mauvefarbenes Ergebnis. Er erinnert im ersten Moment an die Chubby Sticks von Cliniquie, allerdings ist es hier nur die Form, die sie gemeinsam haben. Der Stift ist glitschiger als die Chubbys. Das Auftragen wie auch das Tragegefühl danach sind einem Lip Balm nicht unähnlich, nur noch etwas feuchter. Die Haltbarkeit ist auch dementsprechend nicht die Beste. Einerseits mag ich dieses pflegende Gefühl sehr gerne, auf der anderen Seite habe ich so aber das Bedürfnis, immer wieder in den Spiegel zu schauen um zu sehen, ob die Farbe noch an Ort und Stelle sitzt. Vermutlich ist es aber auch nur ungewohnt, da ich sonst meistens nur Lip Tints trage, die  eher zur Trockenheit neigen. Trotz ungewohnter Konsistenz, ist das Ergebnis aber sehr schön und die Farbe super. Ein solcher Ton als Lip Tint wäre der Traum meiner Lippenproduktwünsche.
Der Blush ist ein geniales Teil! Es liegt hierbei nun aber nicht an der Farbe, sondern am ganzen Produkt. Zum einen haben wir da natürlich die Farbe, die sehr hübsch und vor allem dezent ist. Sie lässt sich aber ordentlich schichten, was man auf meinem Armswatch ganz gut erkennt. Das wirklich geniale daran ist aber die Verpackung. So ist unten ein kleiner Boden eingelassen, den man raus ziehen kann. Daran befindet sich ein kleiner Kosmetikschwamm, mit dem sich der Blush einfach mischen und auftragen lässt. Sind die Wangen schön rosig, kann man den Puff einfach wieder rein schieben. Genial oder? Der Blush sieht übrigens nur gemischt so schön aus, die einzelnen Farben alleine sind nicht gerade eine Wucht und besonders das Weiss kaum sichtbar, weshalb es keine einzelnen Swatches gab.
Also seien wir einmal ehrlich, das Design dieser Mew Kollektion ist süß, nicht zu überladen und durchaus mit der richtigen Würze an Niedlichkeit, bereichert es einfach jede Kosmetiksammlung. Die Sachen sind in Ordnung, mehr aber auch nicht. Beide haben wunderschöne Farbtöne und der Blush ist auch für solche Bleichnasen wie mich gut geeignet. Aber umgehauen haben mich Beide, rein vom Inhalt her, nun nicht gerade. Falls ihr dem Mew nun aber dennoch verfallen seid, gibt es die Produkte auf Alpha Beauty zu kaufen.

Kennt ihr die japanische Marke Ettusais? Wie gefallen euch die catastischen Produkte?




too cool for school Egg Mousse Pack

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Bereits vor einer Weile hat in der Schweiz ein Sephora-Shop eröffnet, allerdings in Genf, was von meinem Wohnort aus gesehen nicht gerade ums Eck ist. Nun breiten sich die Filialen aber langsam auch in der Deutschschweiz aus und es gibt eine Filiale in Basel und zu meiner Freude auch in Zürich. Wobei "Filiale" ist hier etwas übertrieben. Es ist mehr eine Sephora-Ecke, die im Manor (sowas wie Galleria Kaufhof) zwischen all den anderen Kosmetikmarken ihren Platz gefunden hat. Ende Juni machen dann auch die ersten Sephora-Shops (oder Ecken?) in Deutschland auf. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und wollte den koreanischen Bereich im Sephora einmal selbst betrachten. Als ich das letzte Mal in einem Sephora war, gab es noch keine koreanischen Produkte zur Auswahl.

Zugegeben, gross ist der koreanische Bereich nun nicht nicht, aber immerhin ein paar Marken sind vertreten wie Skinfood, Dr. Jart, Tonymoly und too cool for school. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und ich bin schon froh, dass es langsam ein paar koreanische Marken nach Europa schaffen, auch wenn es noch nicht viele sind. 

Ich konnte es mir dann auch nicht nehmen und habe mir spontan einiges mitgenommen, auch wenn diese Produkte online günstiger gewesen wären. Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, die Produkte direkt im Laden anzufassen und zu kaufen. Man hat sogar die Möglichkeit sie vorher zu testen oder wenigstens einmal daran zu riechen. Es ist kein russisches Roulett mit Kosmetik mehr, da man sich vorher schon ein Bild machen kann. Wenn man online etwas kauft, kann es einfach jedes Mal ein Fehlschlag sein, man weiss einfach nie, ob einem der Duft, die Konsistenz oder die Farbe zusagt. 
Mein heutiges Review dreht sich um das too cool for school Egg Mousse Pack, ein Produkt, das ich mir schon lange einmal kaufen wollte. Ich mische mir selber hin und wieder Masken aus Eiweiß zusammen, manchmal mit etwas Zucker oder Honig beigemischt. Meine Haut ist danach super weich und die Poren wirken viel kleiner. Mein Hautbild wirkt an sich sehr viel feiner und glatter. Es ist aber jedes Mal ein kleiner Akt, eine solche Maske zu machen. Das Eiweiß will getrennt werden, danach geschlagen und zum Auftragen ist es eine wirklich glitschige Angelegenheit. Ich verwende dazu auch immer Papiertaschentücher, die als improvisierte Sheet Mask fungieren, aber einfach nicht so ganz mitspielen wollen. Zudem riecht Eiweiß etwas speziell, nicht unangenehm, aber eben nach Eiweiß. Da kommt einem so eine fertig gemischte Ei-Maske natürlich sehr gelegen, die zudem auch noch gut (wenn auch etwas stark) riecht. In dieser Egg-Linie gibt es ausserdem noch Sheet Masks und etwas einfacheres als Sheet Mask, gibt es nun wirklich nicht oder? Nur die Inhaltsstoffe unterscheiden sich in einer normalen Eiweißmaske natürlich sehr, da in ihr nichts weiteres enthalten ist, als Eiweiß. Die Inhaltsstoffe zum too cool for school egg Mousse Pack findet ihr auf Cosdna
Das Egg Mousse Pack soll die Haut nähren und aufhellen. Man kann das Pack auch gut vor dem Make up verwenden, ich benutze es aber meistens am Abend vor dem Schlafen, da ich morgens einfach keine Zeit für sowas habe. Vor dem Gebrauch wird die Flasche gut geschüttelt und danach eine kleine Menge des Packs auf die Hand gegeben. Die Konsistenz erinnert hierbei an Rasierschaum. Dieser Schaum lässt sich gut im Gesicht  verteilen, ich hatte bisher nur immer zu viel Produkt, so dass mein Gesicht aussah wie eine Sahnetorte.

Nachdem alles verteilt ist, lässt man es 5-10 Minuten auf der Haut, eigentlich so lange, bis der Schaum fast verschwunden und ein leicht transparenter Film entstanden ist. Ich lasse es meistens etwas länger drauf und massiere das Ganze dann noch einmal auf der Haut ein, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese klebrige Masse spüle ich dann mit lauwarmem Wasser wieder runter. Zur idealen Hautpflege soll man die Maske jeweils 2 bis 3 Mal pro Woche verwenden.
Meine Haut ist nach jeder Anwendung weich, praller und meine Poren wirken feiner. Ich vertrage die Maske auch sehr gut, trotz meiner sensiblen Haut. Nur der Duft dürfte etwas dezenter sein. Wenn man nicht an die Maske gewöhnt ist, kann dieser einem schon kurz die Tränen in die Augen drücken. Ich möchte dieses Pack auf jeden Fall nachkaufen, da ich das Resultat super gerne mag, aber nächstes mal wird sie wieder aus dem Internet bezogen. Es sind knapp 10 Dollar Unterschied, wenn man sie online bestellt. Man findet sie auf Ebay und ich vermute, auch bald in den deutschen Sephora-Shops.

Kennt ihr die Egg-Linie von too cool for school? Mischt ihr euch manchmal auch selbst Masken an oder ist euch das zu umständlich?




Plauderpost: Summer Feelings

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Es ist nun wirklich offiziell Sommer und der Mai hat sich gegen Ende ja wirklich von seiner schönsten Seite gezeigt. Mir ist dieses Wetter fast etwas zu heiss, da es einfach keine „Aufwärmphase“ gab, aber es ist endlich Sommer! Wir haben das Wetter allerdings noch nicht  in vollen Zügen genossen, was auch daran liegt, dass ich einfach nicht gerne im Bikini rumrenne. Aber immerhin wird unser neuer Grill schon ordentlich verwendet. Wart ihr bereits im Schwimmbad und mögt ihr warme Temperaturen?

Da es nun schon Juni ist, ist es Zeit für einen kleinen Monatsrückblick. Der Mai war allerdings wieder einmal so schnell vorbei, dass es gar nicht so viel zum Erzählen gibt. Auch bin ich etwas verspätet mit diesem Post - wieder einmal - da ich diesen eigentlich am Montag veröffentlichen wollte, aber ganz vergessen habe, dass bereits ein Post für den Montag gespeichert war. Das ist mir dann wieder eingefallen, als der erste Kommentar kam. 
Gelesen: Ich bin nach wie vor an den Outlander-Büchern dran, die sich etwas ziehen wie Kaugummi, weil es einfach so viele Seiten sind. Trotzdem geniesse ich natürlich jede Seite! Nebenbei höre ich die Hörbücher von Harry Potter und bin nun beim sechsten Band. Als ich jünger war und es nur drei Bände gab, habe ich diese immer und immer wieder gelesen. Die letzten vier Romane habe ich dann aber nur ein bis zwei Mal gelesen, weshalb ich viele Dinge, die darin passieren, gar nicht mehr weiss. Es ist deshalb sehr schön, an manche Momente wieder erinnert zu werden. Nur Sirius Tod werde ich wohl niemals vergessen und er war auch dieses Mal, als Hörbuch, wieder sehr traurig. Als ich damals das siebte Buch noch nie gelesen hatte, hatte ich bis zum Ende die Hoffnung, dass Sirius vielleicht doch noch lebt und zurückkommt.

Gesehen: Wir haben mit American Gods angefangen, dieser neuen Serie von Amazon Prime. Bisher finde ich sie nicht schlecht, sie ist etwas abgefuckt und man versteht am Anfang einfach nur Bahnhof. Ich habe einfach auf Google mal nachgesehen, worum es überhaupt geht, was das Ganze etwas einfacher macht. Die Serie basiert ja auf einem Buch, das es schon auf meine Lesewunschliste geschafft hat, falls ich jemals mit Outlander fertig werde *hust*.
Ansonsten habe ich aus Langeweile angefangen Die Bachelorette aus der Schweiz zu schauen. Also mal ehrlich, es ist manchmal echt peinlich, aber trotzdem auf seine eigene Art unterhaltsam. Man merkt den Teilnehmern einfach hin und wieder an, dass die Sendung gescriptet ist und vor allem gesponsort wird. (Hier trink noch einen Kaffee einer bekannten Marke, der hier überall rumsteht!) Für Langeweile ist es auf jeden Fall unterhaltsam, ich muss aber auch sagen, dass ich unsere Bachelorette Eli sehr sympathisch (und wunderschön) finde. Manchmal braucht man einfach so etwas, bei dem man nur zuschauen kann, ohne gross nachzudenken. Auf gut Deutsch; Man braucht ab und zu auch etwas Trash im Fernsehen.
Getan: Vor ein paar Wochen haben wir angefangen Heroes of the Storm zu spielen, eine Art League of Legend nur von Blizzard. Für alle die weder das eine noch das andere kennen; es ist ein Arenaspiel. Man ist jeweils in einem Team, bestehen aus fünf Personen auf einer Spielkarte. Diese besteht aus einer Basis und verschiedenen Verteidigungsstationen und das Ziel des Spiels ist es, in die Basis des Feindes einzudringen. Dabei hat er verschiedene Lines – das sind Wege zur Basis der Gegner. Diese gilt es anzugreifen oder zu verteidigen. Jede Heroes of the Storm Map hat zudem verschiedene Interaktionen, die einem schneller zum Sieg verhelfen. 
Da ich schon seit Jahren Blizzardspiele spiele, ist es natürlich umso lustiger, da ich fast alle Helden und Maps kenne. Da macht es natürlich gleich doppelt so viel Spass, wenn man einen Helden der Warcraft Allianz spielen oder aber mit einem Engel aus Diablo III heilen kann. Meine liebsten Charaktere sind übrigens bisher Auriel (Diablo III), Tyrande (WoW) und Jaina (WoW).

Vor zwei Wochen haben wir versucht, uns mit Sommerbekleidung einzudecken. Wir sind dazu ins Breuningerland gefahren, aber es war einfach wieder einmal eine kleine Enttäuschung. Der Modegeschmack derzeit ist einfach nicht so wirklich meins und entweder fehlt in der Länge ein ganzes Stück Stoff oder aber die Shirts und Tops sind unschön bedruckt. Am Ende habe ich zwei Bodysprays aus dem Hollister, zwei Kiko-Lippenstifte und ein Top gekauft, also sehr gut vorbereitet für den Sommer. Aber hey, immerhin rieche ich nun super frisch! Geht euch das zurzeit auch so oder habt ihr einen Geheimtipp für schöne Sommerklamotten?

Gekauft: Insgesamt kamen bei mir drei Pakete vom koreanischen Shop Jolse an. Ich habe mir einen Toner der Marke It’s Skin gekauft, den Sugarpeaches Loves einmal vorgestellt hat. Bis jetzt bin ich ziemlich angetan davon, nur riecht er etwas stark. Man gewöhnt sich aber recht schnell daran und mittlerweile nehme ich den Geruch gar nicht mehr wahr. Vier neue Nagellacke von der Marke Holika Holika durften ebenfalls bei mir einziehen (siehe Foto) und zwei neue Lip Tints, die ich euch dann einmal noch genauer vorstellen werde. Von Eucerin durfte mein erstes AHA-Produkt einziehen, von dem ich jetzt schon ganz angetan bin. Meine Haut wird damit so wunderbar weich! Ein Langzeitbericht folgt dann noch. 
Blogs-Post Empfehlungen: Ehrlich gesagt, habe ich diesen Monat kaum Blogpost gelesen oder zumindest keiner, der mir im Kopf geblieben ist. Allerdings gibt es ein Youtube-Video, das mir gut gefallen hat. Auch wenn ich sonst Youtube-Videos eher nicht anschaue, da ich mich einfach zu schnell langweile, wurde das von Incipedia so oft geteilt, dass ich es mir auch einmal angesehen habe. Darin geht es um ein Starter-Kit für reizarme Hautpflege. Auf jeden Fall sehr sehenswert und eine Creme habe ich mir direkt einmal nachgekauft. Vielen Dank Shenja, für dieses Video!

Wie war euer Mai?




Chateau Labiotte Wine Lip Tint / RD03 Merlot Burgundy

// 9 Kommentare:
Ob niedlich oder ausgefallen, Verpackungen spielen bei kosmetischen Produkten keine unwichtige Rolle. Beim Essen isst das Auge schliesslich auch mit, bei Kosmetik sind Design und Verpackung doch auch ein wichtiger Faktor, ob man sich etwas kauft oder nicht. Natürlich ist der Inhalt auch nicht ohne Bedeutung, aber Hand aufs Herz, wie viele Produkte habt ihr euch schon gekauft, einfach nur weil sie genial ausgesehen haben? Ich für meinen Teil kann nicht mehr sagen, wie viele Produkte ich nur wegen einem speziellen Design gekauft habe und manchmal war der Inhalt dann nicht gerade berauschend.
Die Wine Lip Tints der koreanischen Marke Labiotte sind  mittlerweile auch bei uns bekannter. Das Design ist aber auch ansprechend und außergewöhnlich. Als ich die erste Tint von dieser Marke auf meinem Blog vorgestellt habe, war Labiotte noch ein Frischling auf dem koreanischen Beautymarkt und bei uns so gut wie unbekannt. Mittlerweile gibt es noch mehr Produkte dieser Marke, unter anderem Lippenstifte in Weinform und Cleanser in einer Cognacglas-Verpackung. Nun habe ich mir noch eine Wine Lip Tint gekauft, dieses Mal in der Farbe RD03 Merlor Burgundy.
Die Verpackung ist nach wie vor klasse. Die Tint lässt sich am oberen Teil aufschrauben und zum Vorschein kommt ein Applikator.
RD01 Merlot Burgundy ist eine weinfarbene Tint, die sich sehr gut auftragen lässt, sich aber doch von der Deckkraft zur ersten Wine Tint, die ich gekauft habe, OR01 Chardonnay Orange unterscheidet. Bei OR01 hatte ich doch etwas Mühe mit der Farbe, da sie sehr knallig und unheimlich gut deckend war. Merlot Burgundy ist eine schöne Farbe, aber sie wird um einiges dezenter. Man kann sie immer noch gut schichten, aber ein so knalliges Ergebnis wie bei OR01 bekommt man einfach nicht hin. Auch war die Haltbarkeit nicht so langanhaltend, wie bei OR01. RD01 verblasst flotter und der Stain ist etwas dezenter. Mich stört das nicht direkt, ich mag es, wenn Farben eher dezent sind, aber über diesen krassen Unterschied, was die Pigmentierung beim selben Produkt angeht, ist man im ersten Moment ein bisschen stutzig. 
Was ich wirklich super finde ist, dass die Tints günstiger geworden sind. Ich habe vor einem Jahr noch knapp 16 Dollar für eine Tint bezahlt, mittlerweile bekommt man sie über Ebay für 9 Dollar! Gekauft habe ich die Tint über den Ebay-Shop Rinishop.
Ich mag die Wine Lip Tints nach wie vor gerne. Merlot Burgundy sieht klasse aus, trotz geringerer Deckkraft und das Ergebnis wird auf jeden Fall natürlicher als bei Chardonnay Orange. Wer auf knallige Farben steht, wird damit allerdings nicht sonderlich glücklich werden und sollte sich doch an den orangenen Farbton halten.

Kennt ihr die Wine Lip Tints von Labiotte? Besitzt ihr vielleicht sogar selber eine?